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Arbeit & Wirtschaft
26.08.2013 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Thüringen
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich bei ihrem morgigen Besuch in Thüringen klar zur Zukunft des Bosch-Solar-Werks in Arnstadt und seiner 1.800 Beschäftigten zu positionieren. „Es wäre eigentlich das Mindeste, dass sich Frau Merkel wenigstens jetzt einmal in Arnstadt blicken lässt, um ihre Solidarität und Unterstützung für die von Entlassung und Arbeitslosigkeit betroffenen Bosch-Arbeiter deutlich zu machen“, sagte Machnig. „Bei der Grundsteinlegung 2009 hat sie den Weg hierher ja auch nicht gescheut.“
15.08.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Dorothea Marx
„Es sollte zur Normalität gehören, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können“, so die bundespolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dorothea Marx. Der heute vermeldete Rekordanstieg bei den Zweitjobbern in Deutschland auf knapp 2,66 Millionen sei ein Resultat der von der Bundesregierung beschlossenen Anhebung der Mindestverdienstgrenze von 400 auf 450 Euro. Anstatt - wie im Koalitionsvertrag zugesichert - die Brückenfunktion von Minijobs hin zu sozialversicherungspflichtigen Stellen zu stärken, werde durch die Regelung von Schwarz-Gelb die geringfügige Beschäftigung weiter ausgebreitet. „Wir brauchen deshalb den Mindestlohn um zu vermeiden, dass ein erheblicher Teil der Erwerbstätigen nur durch Mehrfachbeschäftigung oder einen Minijob ein hinreichendes Haushaltseinkommen zugesichert wird“, konstatiert Marx. Eine nachhaltige Aktivierung des Arbeitsmarktes sei nur möglich, wenn es eine zukunftsfähige und gerechte Entlohnung gebe und damit Steuern und Sozialabgaben abgeführt werden. Nur so könnten Altersarmut und andere negative Effekte auf das Sozialsystem, wie zum Beispiel die Aufstockung, vermieden werden.
10.08.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Regine Kanis
Auch in der letzten Woche besuchte ich mittelständische Unternehmen wie die Firma HAI in Hermsdorf, die Reichenbacher Porzellanmanufaktur und die Gemeindeverwaltung in Bad Klosterlausnitz.
Die Familie Claus mit ihrer „Hermsdorfer Anlagen Instandhaltung“ (HAI) ist ein Anbieter von Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbereich, der sich zum Großteil an die Porzellanhersteller wendet. In den letzten Jahren wurden die Geschäftsbereiche aber ständig erweitert. Die Geschäftsführung gab mir einen kleinen Über- und Einblick in und über ihr Leistungsprofil und ihren Betriebsstandort. Insbesondere die Suche nach Erweiterung der Geschäftsfelder und die Tücken des Alltages mit Koordinierung der Arbeiten, dem Zeitdruck und der Sicherung der Auftragslage waren für mich sehr aufschlussreich.
Dafür herzlichen Dank.
In der Reichbacher Porzellanmanufaktur, die eine fast 200-järige Firmengeschichte vorweisen kann, informierte mich Herr und Frau Geithe über die Produktionspalette, welche Geschirr, Geschenkartikel und Wohnaccessoires umfasst. Diese werden sowohl in traditionellen als auch ganz modernen Formen, Farben und Techniken hergestellt. Über ihre besonderen Ideen und wie man diese dann auch um- und absetzt unterhielten wir uns in einem langen Gespräch. Auch hier kamen wieder die bekannten Themen wie Fachkräftenachwuchs, Bürokratie, Rohstoffpreise und die Vermarktung zur Sprache.
Viel Erfolg wünsche ich den Unternehmern auf dem nicht einfachen Weg.
In Bad Klosterlausnitz informierte ich mich bei der Bürgermeisterin Frau Klotz und ihren Mitarbeitern insbesondere über das Kur- und Bäderkonzept und die damit verbundenen Erweiterung der Kurzone. Die geplanten Veränderungen, die auf einer mehrjährigen Untersuchung und Diskussion basierten, wurde mir in ihrer Gesamtheit vorgestellt. Auch da ist die Suche nach Möglichkeiten der Planung , Umsetzung und Finanzierung ein Schwerpunkt der Arbeit. Als Verwaltung ist es noch viel komplizierter, da das öffentliche Recht mit seinen Zwängen und die Beteiligung vieler Akteure eine Rolle spielt.
Außerdem betreute ich eine chinesische Studentengruppe im Thüringer Landtag.
Neben der Vorstellung der politischen Arbeit im Parlament und im Freistaat durch Frau Oesterheld vom Besucherdienst, standen mir aus dem Sozialministerium der Staatssekretär Dr. Schubert und aus dem Bildungsministerium Herr Roßner für Fragen der Studenten zur Seite. Nach vielen Informationen gab es zahlreiche Nachfragen. Die direkte Kommunikation fand über eine Dolmetscherin statt, so musste man sich auf wesentliche Dinge konzentrieren und mit wenigen Worten wesentliche Inhalte erläutern. Diese Begegnung war eine sehr nette Erfahrung.
24.07.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Wolfgang Lemb
Gleich zwei Stationen in Gera besuchte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig am Montag: Electronicon und Präzisionsoptik Gera (POG). Landtagsabgeordneter Wolfgang Lemb, der maßgeblich den Besuch in Gera angeregt hatte, begleitete den Minister bei beiden Unternehmensbesuchen. „Die Firma Electronicon Kondensatoren GmbH hat beispielsweise zur Beleuchtung der Skyline in Moskau beigetragen, war in den Bau des Stadions zur Weltmeisterschaft in Südafrika involviert oder auch am Bau des Drei-Schluchten-Staudamms in China beteiligt“, erläutert Lemb seine Erkenntnisse.
23.07.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Regine Kanis
SPD Landtagsabgeordnete Regine Kanis unterwegs in der Region
Die sitzungsfreie Zeit während der Thüringen Schulferien nutzt die SPD-Abgeordnete Regine Kanis für Unternehmensbesuche und intensive Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgen im Wahlkreis. Heute besuchte sie das Unternehmen „Automation Uhr“ in Reichenbach. Dieses mittelständische Unternehmen, welches sich nach der „Wende“ neu gründete, ist eine ihrer Stationen. Hier konnte sie sich erneut von den innovativen Ideen und Angeboten der zahlreichen kleinen und größeren Firmen rund um das Hermsdorfer Kreuz überzeugen.
Am Nachmittag besuchte sie mit dem Bürgermeister Thomas Claus die Agrarproduktion Hainspitz e.G. und informierte sich u.a. über die Nutzung von alternativen Energien, hier eine Biogasanlage, zur praktischen Anwendung als Heizmöglichkeit für Döllschütz, Pretschwitz und Rauschwitz. Dabei erfuhr die Abgeordnete auch von der vom Hochwasser geschädigten und dann eingestürzten Brücke in Petersberg. Den Abschluss dieses Tages bildete die Besichtigung der Kirche in Rauschwitz. Nach einem Sturm 2012 wurden erhebliche Schäden am Turm der Kirche entdeckt und die Kirchgemeinde bat um finanzielle Unterstützung. Regine Kanis konnte bei der Beantragung von Lottoüberschussmittel helfen. Mit einem Zuschuss von 3.000 € wurde der erfolgreiche Wiederaufbau des Turmes unterstützt. Der Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten wird am kommenden Samstag mit einem Turmfest feierlich begangen.
Neben weiteren Terminen in den Unternehmen der Region, bietet die Abgeordnete auch wieder regelmäßig persönliche Sprechstunden für die Bürger an. Informieren kann man sich gern unter www.regine-kanis.de.
12.07.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Christoph Majewski
SPD- Bundestagskandidat Christoph Majewski fordert: "Wer Alles gibt, muss mehr bekommen! - Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € schützt vor Ausbeutung, steigert die Kaufkraft in Deutschland und spart dem Staat 4 Milliarden €, weil Niedriglöhne nicht mehr aufgestockt werden müssen. Er hat für uns oberste Priorität."
01.07.2013 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Ilm-Kreis
Am vergangenen Donnerstag demonstrierten bei der Bosch-Konzernzentrale in Gerlingen bei Stuttgart die Beschäftigten der Arnstädter Bosch Solar Energy für ihren Standort und ihre Arbeitsplätze. Auch die Thüringer Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer und der stellvertretende AfA-Bundesvorsitzende Udo Lutz signalisierten ihre Solidarität. Unterstützt wurden die Arnstädter von ihren Kollegen aus anderen Branchen und Standorten – allen voran aus dem anderen Solarstandort im französischen Vénissieux.
Nach Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Konzernbetriebsrat und IG Metall mit der Konzernleitung konnten kleine Schritte verzeichnet werden. So werden Geschäftsführung und Aufsichtsrat nunmehr gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern in den nächsten Wochen und Monaten verschiedene Szenarien für die Solarsparte des Technologiekonzerns durchspielen.
„Ich freue mich, dass es endlich Bewegung gibt, das war längst überfällig“, nimmt Mühlbauer aus Gerlingen mit. Es dürfe nun nicht nur bei warmen Worten bleiben. Die Lösungsfindung müsse nunmehr stärker vorangetrieben werden. „Die unmittelbare Beteiligung des Betriebsrates in Arnstadt und des Konzernbetriebsrates an den Verhandlungen ist geboten – gesetzlich wie moralisch“, pflichtete AfA-Mann Udo Lutz bei. Er erinnerte auch an den bekannten Ausspruch des Unternehmensgründers Robert Bosch, dem Vertrauen und langfristige Festlegungen wichtiger war als der kurzfristige Profit.
„Forschungs- und Technologievorsprung bedeuten Marktführerschaft“, sind sich Lutz und Mühlbauer einig, „die Energiewende kann aus Arnstadt und Vénissieux heraus gestaltet werden.“ Dass Bosch sich auf auch Kosten der Beschäftigten daraus zurückziehen wolle, dürfe nicht die Lösung sein. Das zeigten schließlich auch die Gutachten: „Ein Rückzug aus der Branche würde den Konzern mehr kosten als ein mit dem Betriebsrat abgestimmtes Konzept für die Zukunft“, stellen die beiden Sozialdemokraten heraus.
27.06.2013 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Thüringen
Als „Opelaner der ersten Stunde in Eisenach“, der sich in mehr als zwei Jahrzehnten bleibende Verdienste um Opel und den Automobilstandort Eisenach erworben hat, würdigt Thüringens SPD-Landesvorsitzender Christoph Matschie den scheidenden Betriebsratsvorsitzenden der Opel Eisenach GmbH, Harald Lieske. „Er war nicht nur über viele Jahre das Gesicht von Opel in Thüringen, sondern er hat entscheidenden Anteil daran, dass der Standort Eisenach auf absehbare Zeit gesichert ist.“ Lieske, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der Adam Opel AG ist, wird am morgigen Freitag in Eisenach in den Ruhestand verabschiedet.
14.06.2013 in Arbeit & Wirtschaft von Wolfgang Lemb
Die SPD Fraktion im Thüringer Landtag begrüsst, dass das Soforthilfeprogramm für Thüringer Unternehmen nun auf dem Weg ist.
Nachdem am Montag dieser Woche die Grundlagen geklätz wurde, kann jetzt mit der Auszahlung begonnen werden, erklärt der Wirtschaftspolitische Sprecher Wolfgang Lemb.
09.06.2013 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Unstrut-Hainich-Kreis
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Klostermann äußert sich zum Thema Mindestlohn
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