09.08.2019 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

Therapiezentrum soll im April öffnen

 

Umbauarbeiten in der ehemaligen Brauerei Kürsten im Arnstädter Parkweg laufen auf Hochtouren – ein Baustellenbesuch

Arnstadt Die ehemalige Brauerei Kürsten im Parkweg dürfte derzeit Arnstadts größte Baustelle sein. In vielen Räumen, auch an der Umfassungsmauer wird gearbeitet. Das Stimmengewirr ist international, Gerüstbauer, Trockenbauer, Maler, Putzer und Elektriker haben alle Hände voll zu tun.

Im künftigen Therapiezentrum ist schon viel passiert, hier läuft der Innenausbau für die Praxen – Ergotherapie, Logopädie, Yoga und Zahnarzt. Unters Dach kommt eine Wohnung, ins Erdgeschoss ein Steakhaus.

Zum 1. April 2020 soll dieser Bereich fertig sein, erklärte Investor Michael Patenge bei einem Baustellenbesuch. Eleonore Mühlbauer (SPD), Landtagsmitglied und Stadträtin, hatte sich angemeldet. Sie ist selbst Architektin und kam mit Patenge schnell ins Fachsimpeln. Sie sprach auch ihre Hochachtung aus, dass sich der Projektentwickler „dieses wunderschönen Klinkerbaus“ angenommen habe und ihn erhalte.

Patenge spricht von eine Investition „größer als fünf Millionen“, der Innenausbau komme noch hinzu. Das Industriegebäude ist denkmalgeschützt, liegt aber außerhalb des Sanierungsgebietes der Stadt, weshalb es keine Fördermittel gibt. 10.000 Euro hatte die Stadt für die Erneuerung der Fenster zugeschossen. Der zweite Antrag bei der städtischen Stiftung zur finanziellen Unterstützung der Eigentümer historisch wertvoller Gebäude konnte aufgrund fehlender Mittel nicht positiv beschieden werden, erklärte Patenge, den die Großbaustelle derzeit Tag und Nacht beschäftigt. Leider wurden auch keine Landes- und Bundesmittel zur Verfügung gestellt. Da Patenge als privater Bauherr auftritt, fehlen trotz gewerblicher Nutzung die formalen Voraussetzungen zur Beantragung von Fördermitteln, die sonst Firmen erhalten könnten. So muss er alles aus eigener Kraft stemmen. Eleonore Mühlbauer will sich um einen Ortstermin mit dem Landeskonservator bemühen und betonte: „Wir als Stadt müssen so engagierte Menschen unterstützen.“

Patenge nennt seine Leidenschaft für alte Fabriken als Hauptgrund, diese Lebensleistung früherer Generationen müsse man erhalten. Der 44-jährige Thüringer, der vor 13 Jahren nach Arnstadt kam, hat bereits mehrere Fabrikgebäude saniert.

Wie bei alten Bauwerken unvermeidlich, ergaben sich auch im Parkweg immer wieder Probleme. Die Statik hat es in sich, viele Decken mussten komplett erneuert werden, um den Ansprüchen – wie die schweren Stühle einer Zahnarztpraxis – zu entsprechen.

Wie die Räume, so wird auch die Terrasse für das Steakhaus per Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen sein. Das Haupthaus mit dem Sport- und Freizeitpark P2 (benannt nach der Adresse Parkweg 2) soll nach jetzigem Stand zum 1. August 2020 fertig werden. Geplant ist auch ein Outdoorpark auf einer Terrasse.

Insgesamt werden auf dem 5000 Quadratmeter große Areal der ehemaligen Brauerei rund 4500 Quadratmeter Mietfläche geschaffen – alles sei vor Baubeginn vermietet gewesen. Mit Hilfe einer Innengestalterin wird die Verbindung zwischen der Historie des Gebäudes und dem neuen Nutzungskonzept erarbeitet.

Man darf gespannt sein.

 

04.07.2019 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

SPD-Abgeordnete Mühlbauer und Hartung unterstützen Initiativen für Impfpflicht

 

Der Ethikrat Gesundheit hat sich, nachdem er in der Debatte um eine Masern-Impfpflicht um Stellungnahme gebeten wurde, gegen eine generelle Impflicht ausgesprochen.

Bei den Thüringer SPD-Landtagsabgeordneten stößt das auf Unverständnis. Der Gesundheitspolitiker Dr. Thomas Hartung bekräftigt nochmals seine Unterstützung für Initiativen zur Einführung einer Impfpflicht:

„Ich habe es schon einmal gesagt und wiederhole es wieder: wer sich impfen lässt schützt nicht nur sich, sondern auch andere Menschen! Bei Mastern handelt es sich um eine ausrottbare Krankheit, deshalb haben wir bereits im Mai einen Antrag ins Parlament eingebracht, der die Landesregierung auffordert, gesetzliche Regelungen zur Einführung verpflichtender Nachweise über wichtige Schutzimpfungen vor dem Besuch einer Kindertagesstätte zu prüfen“, so Hartung. Zu diesem Thema werde im August im Sozialausschuss des Thüringer Landtages eine schriftliche Anhörung durchgeführt und anschließend alle Argumente ausgetauscht.

Des Weiteren ist auf Bundesebene ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn in Abstimmung, das einen verpflichtenden Masern-Impfschutz für die Personen vorsieht, die in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden oder in Kontakt zu den Betreuten stehen.

„Wir hoffen, dass dieser Gesetzentwurf schnell umgesetzt wird. Denn eine bundeseinheitliche Regelung würde für alle Eltern, Gemeinschaftseinrichtungen und die Bundesländer Rechtssicherheit schaffen und einen Flickenteppich vermeiden“, sagt Hartung.

Mit Blick auf die Beantwortung ihrer Kleinen Anfrage durch die Landesregierung ergänzt Eleonore Mühlbauer, Sprecherin für Verbraucherschutz: „Die Angaben zu meiner Kleinen Anfrage zu Impfquoten und Masernerkrankungen im Ilm-Kreis zeigen, dass die Impfquoten zwar erfreulich hoch sind, jedoch nicht in allen Altersgruppen die notwenigen 95% erreicht werden“, so Mühlbauer. Auch lägen für Menschen im Erwachsenenalter keine Informationen über Impfquoten vor.

„Hier wird deutlich, dass verpflichtende Nachweise vor dem Besuch oder der Beschäftigung im Kindergarten angezeigt und sinnvoll sind“, so Hartung. Das Wohl der Vielen sei hier höher einzuschätzen als die individuelle Entscheidungsfreiheit Einzelner.

Wenn das Gesetz auf Bundesebene zu Beginn des nächsten Jahres – wie geplant – in Kraft tritt, müssten die Träger von Gemeinschaftseinrichtungen bei der Prüfung des Impfstatut und eventuellen Meldungen an das zuständige Gesundheitsamt im Falle von Versäumnissen, unterstützt werden.

„Die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen hierfür müssen durch den Bund geschaffen werden“, so Eleonore Mühlbauer. „Auf die Kindergärten des Ilmkreises und deren Träger werden keine zusätzlichen Kosten entfallen“.

31.05.2019 in Gesundheit von SPD Altenburger Land

Gesundheitspolitik im Fokus

 
Elisabeth Kaiser

Am vergangenen Donnerstag luden Elisabeth Kaiser und der SPD-Gesundheitsexperte, Prof. Dr. Karl Lauterbach zur Veranstaltung "Zukunft der Pflege" ein.

Gut 50 Interessierte aus ganz Thüringen folgten den Ausführungen der beiden Bundestagsabgeordneten. Kaiser stellte zu Beginn einige der Verbesserungen vor, die die Große Koalition in den Bereichen Arbeit und Soziales im letzten Jahr auf den Weg gebracht hatte.

06.05.2019 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

Eine flächendeckende medizinische Versorgung erhalten und weiter ausbauen

 

Auch im Ilm-Kreis gehen immer mehr Haus- und Fachärzte in den wohlverdienten Ruhestand, doch eine Nachfolge wird in den meisten Fällen nicht gefunden. Diese Tatsache stellt besonders ältere Menschen vor große Herausforderungen, denn sie müssen oftmals weite Strecken in Kauf nehmen um sich in ärztliche Behandlung zu begeben. „Wenn Ärzte in den Ruhezustand gehen und keinen Nachfolger finden, können die Arztsitze doch von den Ilm-Kreis-Kliniken in Kooperation mit den Kommunen und den kommunalen Wohnungsbauunternehmen aufgekauft und weiter betrieben werden“, so Mühlbauers Lösungsvorschlag zu dieser Problematik. „Weiter wäre es vorstellbar, dass dann in den Arztpraxen täglich wechselnd Fachärzte und Hausärzte Sprechstunden durchführen, so dass auch in kleinen Orten eine gute ärztliche Versorgung vorhanden wäre“, so Mühlbauer weiter. Dieses Modell wird durch die Gemeindeschwester ergänzt. Ferne steht für Mühlbauer fest, dass die Sicherstellung einer guten Bezahlung und guter Arbeitsbedingungen in den Ilm-Kreis-Kliniken unabdingbar sind um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Im Bereich Pflege setzt sich die SPD Ilm-Kreis für die Schaffung von Pflegeeinrichtungen in kommunaler Trägerschaft und eine Anlaufstelle zur Koordination für Pflegefragen im Ilm-Kreis ein. „Der Kreis muss gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen eine Bildungsoffensive für die Pflegeberufe gestalten und durchführen“, so Mühlbauer abschließend. 

30.04.2019 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

Der Förderverein für Palliativmedizin eine wichtige Stütze für Erkrankte im Ilm-Kreis

 

 

Der Förderverein für Palliativmedizin im Ilm-Kreis e.V. bekommt eine Zuwendung in Höhe von 3000 € für eine Motorschiene zur Lymphödem-Reduzierung bei Palliativpatienten vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien. „Ich bin froh, dass mit dieser finanziellen Unterstützung vielen erkrankten Menschen etwas geholfen werden kann bei der Minderung ihrer Schmerzen.“, so Mühlbauer. Mit der Anschaffung und Anwendung einer solchen motorbetriebenen Bewegungsschiene kann bei unheilbar krebskranken Patienten eine tumorbedingte, meist monströse Rückflussstauung von Lymphflüssigkeit in den Beinen vermindert werden. Damit wird eine Verbesserung der Beweglichkeit der Beine und Mobilität des Patienten als Ergänzung zu den übrigen manuellen physiotherapeutischen Bemühungen sowie  eine Schmerzreduzierung erzielt. Frau Mühlbauer ist glücklich, dass sie dem Verein bei der Lottomittelbeantragung behilflich sein konnte. 

29.10.2018 in Gesundheit von Dr. Werner Pidde

Einsatz für die Rehabilitation - Pidde zu Besuch in der Burg-Klinik in Stadtlengsfeld

 

„Meinem Besuch ging die Bitte vom Verwaltungsdirektor Michael Schiffgen voraus, die Landespolitik möge sich mit der Unterfinanzierung der Rehabilitation befassen. Vor Ort in der `Dr. Becker Burg-Klinik` erfuhr ich aus erster Hand von den Herausforderungen in einer Reha-Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie“, so der Landtagsabgeordnete der SPD, Dr. Werner Pidde, nach seinem Besuch in Stadtlengsfeld.

29.10.2018 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

Cook mal anders!

 

"Cook mal anders - Was braucht es für gutes Essen in Kita und Schule?" so lautete die Veranstaltung der Fraktionen SPD-Fraktion im Thüringer LandtagBündnis 90 / Die Grünen Thüringen und DIE LINKE Thüringen vom Dienstag, 23.10.2018.

Jedes siebte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Auch die Kinder und Jugendlichen in Thüringen bilden da keine Ausnahme. Über die Kita und Schullaufbahn hinweg steigt der Anteil der übergewichtigen Kinder sogar noch an. Neben fehlender Bewegung besteht Nachholbedarf, was gesunde Ernährung angeht. Um alle mitzunehmen, muss bei den Kleinsten angefangen und über die Schulzeit hinweg Verständnis für eine gesunde Lebensweise und Ernährung entwickelt werden.

Gesunde Ernährung in Kita und Schule ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer*innen, aber auch Cateringfirmen, Beratungsstellen und Politik müssen an einem Strang ziehen. Die gemeinsame Veranstaltung der verbraucherschutzpolitischen Sprecherinnen der rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen näherten sich im Dialog mit Fachleuten dem Thema gesunde Ernährung in Kita und Schule und diskutierten über die Voraussetzungen für eine gute Verpflegung in Thüringen ausloten.

Gestern war die Möglichkeit geboten darüber intensiver zu sprechen. Ein Danke an alle Beteiligten!

29.10.2018 in Gesundheit von Eleonore Mühlbauer

Mehr Ärzte in Thüringen - wie?

 

Wie schaffen wir es, dass mehr Ärzte in Thüringen praktizieren - vor allem auf dem Land?

Um diese Frage drehte sich die Debatte der Veranstaltung zur besseren Öffnung des Medizinstudiums für junge Menschen.
Peter Jan Chabiera (Bvmd) machte aufmerksam, dass die Anzahl der Medizinstudierenden seit Jahrzehnten steigt und hauptsächlich die Verteilung der praktizierenden Ärzte ein Problem darstellt.

Vorschläge setzten an bei Landarztquoten, Förderprogramme und Praktika auf dem Land - gemeinsam mit Akteuren von Krankenhäusern, Verbänden und Krankenkassen, wollen wir uns künftig darüber austauschen, welche Vorschläge besser umsetzbar ist.

20.10.2018 in Gesundheit von SPD Altenburger Land

Fifty-fifty bei der Krankenversicherung - Kaiser: SPD entlastet gesetzlich Versicherte

 

Fifty-fifty bei der Krankenversicherung.

Elisabeth Kaiser: "SPD entlastet gesetzlich Versicherte"

Anlässlich des Beschlusses des Bundestages am 18. Oktober über das GKV-Versicherentlastungsgesetz sagt die Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD): "Mit der Wiedereinführung der Parität entlasten wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Rentnerinnen und Rentner bei den Krankenversicherungsbeiträgen um rund fünf Milliarden Euro. Arbeitgeber und die Rentenversicherung müssen sich damit an künftigen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen wieder gleichermaßen beteiligen".

18.10.2018 in Gesundheit von SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

Maßnahmen zur Suchtprävention beschlossen

 

Interfraktioneller Antrag stärkt Schulen und sorgt für bessere Koordinierung der Präventionsarbeit

 

Ein von allen Fraktionen des Erfurter Stadtrates getragener Antrag zu Maßnahmen im Bereich der Sucht- und Drogenprävention wurde in der Oktober-Sitzung des Stadtrates beraten und beschlossen.

Die nächsten Termine:

22.10.2019, 08:00 Uhr - 10:00 Uhr
Vorberatung zur Kabinettssitzung der Thüringer Landesregierung
Staatskanzlei Erfurt
22.10.2019, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Infostand zur Landtagswahl
Marktplatz Meiningen
22.10.2019, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr
Betreuung Infostand zur Landtagswahl 2019
Neumarkt Gotha

Alle Termine

SPD Thüringen aktuell:

SPD Thüringen
18.10.2019 11:15
Zukunftsgeld für Kommunen.
Wolfgang Tiefensee, Matthias Jendricke und Marko Wolfram unterbreiten Vorschlag für mehr Investitionen durch zusätzliche Kredite.

Thüringens CDU-Vorsitzender schließt Zusammenarbeit mit der AfD nicht eindeutig aus

Einen Tag nach dem rechtsextremen Anschlag fordert Wolfgang Tiefensee Konsequenzen.

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Neues aus dem Landtag:

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Der Beitrag Dorothea Marx zum Abschlussbericht des UA "Aktenlager Immelborn": "Viel Lärm um nichts" erschien zuerst auf SPD-Fraktion Thüringen.

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