Auch in der letzten Woche besuchte ich mittelständische Unternehmen wie die Firma HAI in Hermsdorf, die Reichenbacher Porzellanmanufaktur und die Gemeindeverwaltung in Bad Klosterlausnitz.
Die Familie Claus mit ihrer „Hermsdorfer Anlagen Instandhaltung“ (HAI) ist ein Anbieter von Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbereich, der sich zum Großteil an die Porzellanhersteller wendet. In den letzten Jahren wurden die Geschäftsbereiche aber ständig erweitert. Die Geschäftsführung gab mir einen kleinen Über- und Einblick in und über ihr Leistungsprofil und ihren Betriebsstandort. Insbesondere die Suche nach Erweiterung der Geschäftsfelder und die Tücken des Alltages mit Koordinierung der Arbeiten, dem Zeitdruck und der Sicherung der Auftragslage waren für mich sehr aufschlussreich.
Dafür herzlichen Dank.
In der Reichbacher Porzellanmanufaktur, die eine fast 200-järige Firmengeschichte vorweisen kann, informierte mich Herr und Frau Geithe über die Produktionspalette, welche Geschirr, Geschenkartikel und Wohnaccessoires umfasst. Diese werden sowohl in traditionellen als auch ganz modernen Formen, Farben und Techniken hergestellt. Über ihre besonderen Ideen und wie man diese dann auch um- und absetzt unterhielten wir uns in einem langen Gespräch. Auch hier kamen wieder die bekannten Themen wie Fachkräftenachwuchs, Bürokratie, Rohstoffpreise und die Vermarktung zur Sprache.
Viel Erfolg wünsche ich den Unternehmern auf dem nicht einfachen Weg.
In Bad Klosterlausnitz informierte ich mich bei der Bürgermeisterin Frau Klotz und ihren Mitarbeitern insbesondere über das Kur- und Bäderkonzept und die damit verbundenen Erweiterung der Kurzone. Die geplanten Veränderungen, die auf einer mehrjährigen Untersuchung und Diskussion basierten, wurde mir in ihrer Gesamtheit vorgestellt. Auch da ist die Suche nach Möglichkeiten der Planung , Umsetzung und Finanzierung ein Schwerpunkt der Arbeit. Als Verwaltung ist es noch viel komplizierter, da das öffentliche Recht mit seinen Zwängen und die Beteiligung vieler Akteure eine Rolle spielt.
Außerdem betreute ich eine chinesische Studentengruppe im Thüringer Landtag.
Neben der Vorstellung der politischen Arbeit im Parlament und im Freistaat durch Frau Oesterheld vom Besucherdienst, standen mir aus dem Sozialministerium der Staatssekretär Dr. Schubert und aus dem Bildungsministerium Herr Roßner für Fragen der Studenten zur Seite. Nach vielen Informationen gab es zahlreiche Nachfragen. Die direkte Kommunikation fand über eine Dolmetscherin statt, so musste man sich auf wesentliche Dinge konzentrieren und mit wenigen Worten wesentliche Inhalte erläutern. Diese Begegnung war eine sehr nette Erfahrung.










