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03.07.2013 in Soziales von Dagmar Künast
Wissenschaftliche Studien belegen: Soziales Engagement und Gutes tun macht glücklich!
03.07.2013 in Bildung & Kultur von Regine Kanis
Pressemitteilung
vom 3.7.2013
Die SPD-Landtagsfraktion hat für das kommende Parlamentsplenum eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Inklusion im Thüringer Bildungswesen verwirklichen!“ beantragt. Damit reagiert sie auf die anhaltende Blockade des vom Bildungsministerium vorgelegten Entwicklungsplans Inklusion durch den Koalitionspartner. „Der Landtag hat vor einem Jahr mit den Stimmen aller Fraktionen die Landesregierung beauftragt, einen solchen Entwicklungsplan zu erarbeiten“, erinnert die SPD-Abgeordnete Regine Kanis. „Diesem Auftrag ist das Bildungsministerium 1:1 nachgekommen und hat, wie vom Parlament gefordert, den Inklusionsbeirat und die Schulträger bei der Erarbeitung eingebunden sowie regionale Gegebenheiten berücksichtigt.“ Das nun vorliegende Konzept sei in seiner Qualität und in seiner Differenziertheit bundesweit beispielgebend, das hätten die Reaktionen von Fachwissenschaftlern in den letzten Tagen mehrfach verdeutlicht. Dementsprechend sei die Blockadehaltung der Union gegenüber dem Entwicklungsplan nicht nachvollziehbar. Nicht allein dem Landtag, auch den Schulträger und den Akteuren im Inklusionsbereich sei ein weiteres Warten auf die Veröffentlichung des Papiers nicht länger zuzumuten.
„Letztes Jahr waren wir uns mit dem Koalitionspartner noch einig, dass wir die UN-Behindertenrechtskonvention ernstnehmen und ein inklusives Bildungswesen in Thüringen verwirklichen wollen“, sagt Kanis zudem. „Ich hoffe, die CDU steht nach wie vor zu ihrer damaligen Zusage.“ Besonders verärgert die Abgeordnete, dass von der Union nun das Argument ins Feld geführt wird, die Realisierung der Inklusion sei zu kostenintensiv und deshalb dürften im Entwicklungsplan keine Aussagen über den Einsatz zusätzlicher Landesmittel getroffen werden. „Es war schließlich die CDU selbst, die vor einem Jahr in den Landtagsbeschluss die Formulierung eingebracht hat, zu einer erfolgreichen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedürfe es ‚auch zusätzlicher Investitionen‘“. Wer öffentlich eine solche Aussage mache, müsse später auch zu ihr stehen.
02.07.2013 in Parteileben von Regine Kanis
Der SPD-Ortsverein Saalburg-Ebersdorf-Remptendorf hatte am 30.6.13 zu einem Fest für die ganze Familie in den Ferienhof „HandarbeitsKorb“ eingeladen.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich bereits am Vormittag Genossen mit ihren Familien aus dem Ortsverein, aber auch Gäste aus dem Kreisgebiet sowie der Kandidat für den Bundestag Christopf Majewski .Über die Besucher aus der Stadt und dem Ort haben wir uns insbesondere sehr gefreut.
Die Gruppe „Folk´s sake“ aus Berlin spielte irische Weisen mit viel Begeisterung und Hingabe. Der Holzbackofen im Ferienhof war angeschürt und zum Mittag gab es daraus frische Pizza und Zuckerkuchen.
Die Erwachsenen nutzen die Zeit für interessante Gespräche oder lauschten der guten Musik, die Kinder nahmen die Spielangebote gern an und hatten viel Spaß.
Ein rundum gelungenes kleines Fest, welches der Ortsverein in den kommenden Jahren sicher wieder veranstalten wird.
02.07.2013 in Soziales von Dorothea Marx
ZIEL: BEITRAGSFREIHEIT FÜR KINDERBETREUUNG
In dem Ziel, die Elternbeiträge für alle Kinderkrippen und Kindertagesstätten abzuschaffen, sehe ich den nächsten logischen Schritt in der Weiterentwicklung einer zeitgemäßen Kinderbetreuung.
01.07.2013 in Arbeit & Wirtschaft von SPD Ilm-Kreis
Am vergangenen Donnerstag demonstrierten bei der Bosch-Konzernzentrale in Gerlingen bei Stuttgart die Beschäftigten der Arnstädter Bosch Solar Energy für ihren Standort und ihre Arbeitsplätze. Auch die Thüringer Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer und der stellvertretende AfA-Bundesvorsitzende Udo Lutz signalisierten ihre Solidarität. Unterstützt wurden die Arnstädter von ihren Kollegen aus anderen Branchen und Standorten – allen voran aus dem anderen Solarstandort im französischen Vénissieux.
Nach Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Konzernbetriebsrat und IG Metall mit der Konzernleitung konnten kleine Schritte verzeichnet werden. So werden Geschäftsführung und Aufsichtsrat nunmehr gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern in den nächsten Wochen und Monaten verschiedene Szenarien für die Solarsparte des Technologiekonzerns durchspielen.
„Ich freue mich, dass es endlich Bewegung gibt, das war längst überfällig“, nimmt Mühlbauer aus Gerlingen mit. Es dürfe nun nicht nur bei warmen Worten bleiben. Die Lösungsfindung müsse nunmehr stärker vorangetrieben werden. „Die unmittelbare Beteiligung des Betriebsrates in Arnstadt und des Konzernbetriebsrates an den Verhandlungen ist geboten – gesetzlich wie moralisch“, pflichtete AfA-Mann Udo Lutz bei. Er erinnerte auch an den bekannten Ausspruch des Unternehmensgründers Robert Bosch, dem Vertrauen und langfristige Festlegungen wichtiger war als der kurzfristige Profit.
„Forschungs- und Technologievorsprung bedeuten Marktführerschaft“, sind sich Lutz und Mühlbauer einig, „die Energiewende kann aus Arnstadt und Vénissieux heraus gestaltet werden.“ Dass Bosch sich auf auch Kosten der Beschäftigten daraus zurückziehen wolle, dürfe nicht die Lösung sein. Das zeigten schließlich auch die Gutachten: „Ein Rückzug aus der Branche würde den Konzern mehr kosten als ein mit dem Betriebsrat abgestimmtes Konzept für die Zukunft“, stellen die beiden Sozialdemokraten heraus.
01.07.2013 in Allgemein von SPD Altenburger Land
Das Jahrhunderthochwasser hat auch in Thüringen immense Schäden hinterlassen - so zum Beispiel in Gößnitz in Ostthüringen. Dort stand das frisch renovierte Vereinshaus des dortigen Feuerwehrvereins unter Wasser.
01.07.2013 in Ankündigungen von SPD Jena
Vereinigung unter Zwang? Zur Verschmelzung von SPD und KPD in der SBZ, 1945/46
An diesem Mittwoch geht unsere kleine Veranstaltungsreihe zum Parteijubiläum zu Ende.
Der Politikwissenschaftler Torsten Oppelland wird einen kritischen Blick auf die Zwangs(?)vereinigung von SPD und KPD werfen.
Ort: Forum, Teichgraben 4, Jena
Zeit: Mittwoch, den 03.07.2013; 19:00 Uhr
Torsten Oppelland ist außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an Institut für Politikwissenschaft der FSU Jena. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. politische Kultur, Geschichtspolitik sowie die Parteienforschung.
01.07.2013 in Allgemein von ASF Thüringen
Laudatio von Petra Heß
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch im Jahr 2013 - in dem unsere SPD ihren 150. Geburtstag feiert - stiften die Thüringer SPD-Parlamentarierinnen wieder den 1997 eingeführten Thüringer Frauenpreis. Der Preis "Von Frauen für Frauen", wird an Frauen verliehen, die besonders mutige oder herausragende Beiträge zur Gleichstellung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben haben. Es ist gut, dass sich dieser Preis etabliert hat, der, dies füge ich hier hinzu, in einer nach wie vor von Männern dominierten Welt seine Notwendigkeit in absehbarer Zeit noch nicht verloren haben wird.
Zwar hat sich die Rolle der Frau in den letzten Jahrzehnten gründlich verändert.
Das berühmte „katholische Mädchen vom Lande“ mit seiner Zuständigkeit nur für die drei K’s – Kinder, Küche, Kirche – gibt es heute zum Glück so gut wie nicht mehr. Dafür gibt es heute immer mehr Frauen wie unsere Preisträgerin, Frauen, die es gewohnt sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, Familie, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Das Engagement einer Frau also, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig ist, ist ungleich höher zu bewerten als das unserer männlichen Pendants, dies muss mir bei dieser Veranstaltung zu sagen gestattet sein.
Soziales Engagement ist das, worauf unser Gemeinwesen dringend angewiesen ist. Wenn es von Frauen, noch dazu in so großartiger Weise wie von unserer diesjährigen Preisträgerin sowie allen für den Preis vorgeschlagenen Frauen geleistet wird, so ist dieser Preis eine Mindestanforderung hinsichtlich der Anerkennung, die wir, die die Gesellschaft ihnen schuldig ist.
Ich freue mich, dass die Parlamentarierinnen der SPD mit Helga Wilfroth auch in diesem Jahr wieder eine so hervorragende Wahl getroffen haben.
„Eine Frau ist ein Wesen, das sich selbst gefunden hat“, sagte einst der französische Schriftsteller Jean Giraudoux.
Ich ergänze: Helga Wilfroth hat sich selbst gefunden!
Körperlich klein, ist sie ein geistiges Kraftpaket: Sie ist stark, konsequent, zielstrebig, authentisch, liebevoll und immer bei den Menschen.
Helga Wilfroth ist eine engagierte Bürgerin, eine publizistisch arbeitende Kunstwissenschaftlerin und eine erfolgreiche Sportlerin.
Nachdem sie im April 2010 in den Ruhestand verabschiedet wurde, beschäftigt sie sich nun ehrenamtlich mit der in Gotha geborenen und hier aufgewachsenen Künstlerin Hannah Höch.
In den letzten 20 Jahren ist es Helga Wilfroths Wirken zu verdanken, dass die Graphikerin und Collagekünstlerin Hannah Höch, Pionierin des Dadaismus, obwohl international längst bekannt und fest in der Kunstgeschichte verankert, nunmehr auch in Thüringen und in ihrer Heimatstadt Gotha gewürdigt wird.
Die Errichtung eines Hannah-Höch-Kabinetts innerhalb des Schlossmuseums der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, die wissenschaftliche Erforschung ihres künstlerischen Werkes sowie ihrer Veröffentlichungen und Publikationen, das Zustandekommen erfolgreicher Zustiftungen aus dem Nachlass der großen Künstlerin – all das wäre ohne das Wirken von Helga Wilfroth undenkbar, ja nicht möglich gewesen.
Diese Leistung und das Engagement würdigt auch das Hannah-Höch-Archiv auf seiner Internetseite.
Immer wieder galt Helga Wilfroths Interesse der Kunst von Frauen (ohne sich jedoch darauf zu beschränken). Die Wiederentdeckung der Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt, deren Entwürfe und Originalarbeiten in einer großen Sonderausstellung zum Bauhausjubiläum mit dem Titel „Modern aber nicht modisch“ gipfelte, war ein folgerichtiger Schritt, die Kunst von Frauen und das Leben als Künstlerin im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext zu erforschen, für die Öffentlichkeit im Rahmen von Ausstellungen darzustellen und zu publizieren.
Neben den oben genannten Künstlerinnen beschäftigt sich H. Wilfroth mit Künstlerinnen, deren Wirken noch in die Gegenwart reicht - so zum Beispiel mit Elisabeth Weidemann aus Bad Langensalza.
Helga Wilfroths Engagement endet nicht bei ihrer kunstwissenschaftlichen Tätigkeit und der Organisation von Ausstellungen Tätigkeit. Sie ist eine engagierte Bürgerin, die sich öffentlich und sehr deutlich gegen Rechtsextremismus positioniert – so ist sie Unterzeichnerin des Appells gegen Rechtsextremismus.
Helga Wifroth ist – wie bereits erwähnt – auch sportlich erfolgreich aktiv. Seit 20 Jahren ist sie im Gothaer Schwimmverein, der stolz ist, sie in seinen Reihen zu haben, denn Frau Wilfroth wurde in ihrer Altersklasse mehrfach Deutsche und Thüringer Meisterin im Behindertenschwimmsport.
Ich muss sagen: Dass die Wahl der Jury auf Helga Wilfroth gefallen ist, hat mich persönlich sehr gefreut.
Hannah Höch schrieb einst in ihr Tagebuch:
"Ich will die Mannigfaltigkeit des Lebens preisen mit meiner Arbeit, die Schönheit auch“ Ihnen, liebe Frau Wilfroth, ist dies ebenso gelungen wie der großen Künstlerin, die Sie uns allen in so wunderbarer Weise nahegebracht haben!
Dafür und für Ihr gesamtes ganzes Wirken danke ich Ihnen von Herzen!
Ich weiß, eine Auszeichnung wie die heutige, war nicht die Motivation Ihres Handelns, und Sie bedürfen unseres Lobes nicht, um in ihrer gemeinnützigen Arbeit fortzufahren. Dennoch, und das ist der Sinn unserer heutigen Verleihung, muss einmal zum Ausdruck gebracht werden, dass Ihr Engagement – auch wenn es von Ihnen so aufgefasst wird – keineswegs selbstverständlich ist. Sie haben über Jahre hinweg Zeichen gesetzt und sich damit um unsere Gesellschaft verdient gemacht.
Es wurde darum Zeit für eine öffentliche Anerkennung, zu dem uns der Thüringer Frauenpreis ein wunderbares Instrument an die Hand gibt.
Liebe Frau Wilfroth: Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu diesem Preis und wünsche Ihnen, vor allem aber uns - der Gemeinschaft -, die wir so sehr von Ihrer Arbeit profitieren, dass Ihr Elan auch in Zukunft ungebrochen bleiben möge!
Auch ich stecke voll und ganz im Ehrenamt – deshalb bedauere ich ganz ausdrücklich, dass ich in dieser würdigen Stunde nicht persönlich meine Worte an Sie richten konnte. Sie sehen’s mir aber bitte nach, dass in diesen Wochen für mich Wahlkampftermine ganz oben an stehen. Frauen müssen eben immer ein bisschen mehr kämpfen, um an’s Ziel zu kommen. Ich freue mich aber umso mehr auf eine unserer nächsten Begegnungen.
Liebe Sozialdemokratischen Frauen der Jury – danke für eure engagierte Arbeit und danke für die gute Wahl.
Herzlichst
eure
Petra Heß
01.07.2013 in Soziales von Dagmar Künast
Dagmar Künast, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, zeigt sich entsetzt über die Ankündigung im Wahlprogramm von CDU/CSU, auf eine Angleichung der Ost-Renten zu verzichten.
30.06.2013 in Allgemein von SPD Wartburgkreis
Mit Freude und Genugtuung haben der SPD Kreisvorstand Wartburgkreis und der SPD Bundestagskandidat Michael Klostermann das Ende der Gefahr der Wasserprivatisierung aufgenommen.
Zwar stand diese nicht offiziell und direkt als Ziel der EU-Kommission auf dem Plan, aber die Vorlage, die nun vom Tisch ist, „wäre der Fuß in der Tür gewesen, um die Privatisierung über Umwege zu ermöglichen“, so die Einschätzung von Klostermann.
Viele Sozialdemokraten des Wartburgkreises haben sich aktiv an Unterschriftenaktionen gegen die EU Wasserprivatisierungspläne beteiligt.
SPD Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier und SPD Bundestagskandidat Michael Klostermann sehen darin einen Erfolg basisdemokratischer Bürgerbeteiligung für ein Grundrecht, unser wichtigstes Lebensmittel vor dem Zugriff privater Profitorientierung zu schützen.
Es zeigt sich darin, dass viele Menschen gemeinsam erfolgreich sein können.
Für die kommunalen Trink-und Abwasserverbände muss diese Entscheidung Ansporn sein, in Zukunft weiterhin im Sinne der Bürger eine vorbildliche Arbeit zu erbringen.
Negative Beispiele, in denen kommunale Wasser- und Abwasserverbände für Schlagzeilen gesorgt haben, sollten der Vergangenheit angehören.
Die von den Bürgern erzwungene Entscheidung gegen die Lobby der Wasserprivatisierer dürfe von den kommunalen Wasser- und Abwasserverbänden nicht als Freibrief missverstanden werden.
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