Entgegen der neuerlichen Äußerung des SPD-Landesvorsitzenden, Christoph Matschie, lehnen die Thüringer Jungsozialisten eine Koalition mit der CDU nach der Wahl 2009 ab.
„Kritik an der Regierung übt man nicht, indem man ihr zwei Jahre vor der Wahl den Roten teppich ausbreitet.“ kommentierte Peter Metz, Juso-Landesvorsitzender, die Stellungnahme Matschies.
Statt dessen setzen die Jusos auf die bisher gute Zusammenarbeit mit Sozialverbänden und den Gewerkschaften.
Ziel muss es sein, bis 2009 eine linke Mehrheit im Landtag zu sichern.
Nur so kann, nach Ansicht der JungsozialistInnen, die in der Vergangenheit mit Unionsmehrheit geführte, unsoziale und bürgerfremde Politik in Thüringen verhindert werden. Erst dann finden Themen wie demokratische Mitbestimmung, gebührenfreie Bildung oder gerechte Familienpolitik wieder ihren Weg auf die politische Agenda.