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Am Freitagnachmittag hatte der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter zur Auftaktsitzung des Kuratoriums „Jena – Stadt der Wissenschaften 2008“ eingeladen. 25 Mitglieder des Gremiums aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und der Stadt waren der Einladung gefolgt und debattierten im Plenarsaal des Historischen Rathauses über Ziele, Finanzen sowie Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes.
Anwesend war auch Dr. Andreas Schlüter, seines Zeichens Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wirtschaft. Jenes Verbandes also, der die Stadt Jena für würdig hält, den begehrten Titel „Stadt der Wissenschaften“ im Jahr 2008 zu tragen. Bisher gab es mit Bremen/Bremerhaven, Dresden und Braunschweig erst drei Städte, die sich mit dieser Auszeichnung schmücken können.
Der Erringung des Titels ist die eine Seite; nun komme es aber darauf an, diesen mit Leben zu erfüllen und das nicht nur im nächsten Jahr, sondern eine Nachhaltigkeit darüber hinaus zu erzielen. „Deshalb müssen gerade in Hinblick auf die demografische Entwicklung - u. a. mit einem zu erwartenden enormen Schülerrückgang - in den nächsten Jahren Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und die Stadt enger miteinander zusammenarbeiten. Die großen gemeinsamen Innovationen müssen noch effektiver genutzt werden, um Jena über die Region hinaus bekannt zu machen. Somit Menschen für Jena zu begeistern, die hier lernen, studieren und letztendlich leben möchten.“
Professor Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität, betonte noch mal den erfreulichen Umstand, dass „Stadt der Wissenschaft“ mit dem 450jährigen Bestehen der FSU 2008 zusammen fallen. „Wir müssen die Wellen der Veranstaltungen, die gebündelt im nächsten Jahr stattfinden werden, nutzen, um Jena als Standort bekannter zu machen. Jeder sollte wissen, dass es sich lohne, hier zu studieren und sich hier anzusiedeln.“
Natürlich kann man nicht alle erreichen, deshalb seien Aktivitäten „im Kleinen, bei denen man zielgruppenorientierte Veranstaltungen anbietet, sehr effektiv.“ Das zumindest konnte Stifterverbands-Generalsekretär Dr. Schlüter über die Erfahrungen der anderen Städte bei der „Umsetzung“ des Titels berichten. „Jena ist eine Stadt, in der Wissenschaft stattfindet. Und das schon seit 450 Jahren! Der im März errungene Titel ‚Stadt der Wissenschaften’ und das gleichzeitige Uni-Jubiläum bieten ein Gestaltungspotenzial, was zum Entgegenwirken des demografischen Wandels genutzt werden muss.“
Pläne dafür seien schon da. Zunächst wolle man eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt, der Universität und der Fachhochschule abschließen, um langfristig mal „die studentenfreundlichste Stadt Europas“ zu sein. Daneben wolle man eine Broschüre herausbringen, die über die Stadt der Wissenschaft informiere, so OB Dr. Schröter.
Konkretes konnte Dr. Franz, Werkleiterin JenaKultur, schon bei der ersten Kuratoriumssitzung verkünden. „Der Auftakt zu den zahlreichen Veranstaltungen wird am 2. Februar mit ‚Jena leuchtet’ sein. Es werden Orte in der Innenstadt erstrahlen, an denen Wissenschaft betrieben wird. Dazu findet ein Umzug mit Straßentheater statt. Ein weiterer Höhepunkt wird sicherlich die Generalversammlung der Coimbra Group Mitte Mai 2008 sein, an der Rektoren von 38 Universitäten teilnehmen. Jeder bringt eine außergewöhnliche Innovation seiner Einrichtung mit, die dann im Markt 16 ausgestellt werden.“
Ideen und Gedanken wurden viele bei der ersten Kuratoriumssitzung ausgetauscht. Bis zur nächsten Sitzung am 4. September werden vielleicht schon einige davon auf den Weg gebracht worden sein.
Homepage Albrecht Schröter
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