Am vergangenen Wochenende gastierten in Suhl die Bundes-Jusos.
Beim VII. sogenannten Umbauwochenende befassten sich die Jusos mit dem Thema Rechtsextremismus. Mit Hilfe von Referenten wurden Wege und Mittel gesucht, um sich professionell mit diesem Problem auseinander zu setzen. Der renommierte Politikwissenschaftler der Universität Köln, Prof. Dr. Christoph Butterwegge führte zunächst allgemein in die Problematik ein. In den drei Workshops des Umbauwochenendes, ?Berufsorientierung?, ?Chancengleichheit? und ?Globalisierung?, entwickelten die Jusos Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in der Gesellschaft.
Unterstützung lieferten dabei im Wesentlichen drei große Netzwerke gegen Rechts. Das mobile Beratungsteam in Thüringen, ?MOBIT?, die Netzwerkstelle Weimar gegen Rechts, ?Radio Lotte?, sowie das Netzwerk für Demokratie und Courage Thüringen, gaben praxisbezogene Informationen.
?Die Jusos begleiten den Rechtsextremismus nicht als singuläre Erscheinung, sondern werden dieses Phänomen dauerhaft bekämpfen. Wir werden nicht erst aktiv, wenn es wieder einen Vorfall gab, sondern suchen immer nach Lösungen.?, sagte Björn Böhning, der Bundesvorsitzende der Jusos.
?Was die Thüringer Landesregierung im Kampf gegen den Rechtsextremismus macht, ist nicht mal das Nötigste. Wenn der Rechtsextremismus in Thüringen erstarkt, dann trägt Dieter Althaus einen großen Teil der Schuld daran.?, so Peter Metz, der Landesvorsitzende der gastgebenden Thüringer Jusos. Die Jusos Thüringen sind seit Jahren im Kampf gegen Rechts aktiv und konnten ihre Rote Karte gegen braune Gedanken an viele Thüringer Haushalte verteilen.