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Jena wird Namenssponsor für Profis
Jena (OTZ/L. P.). Mit einem Coup überraschte gestern Oberbürgermeister Albrecht Schröter in seinem Dienstzimmer die versammelten Vertreter der Medien in Thüringen.
Als wohl erste Stadt in Deutschland kauft sich Jena bei einer Profi-Basketball-Mannschaft als Namenssponsor auf dem Trikot ein. Die ehemaligen Jenaer POM-Baskets firmieren damit künftig in der ersten Liga als "City of Science Jena-Baskets". Abgewickelt wird das Geschäft, das den Basketballern den Großteil der noch fehlenden Summe für die Lizenz der ersten Liga in die Kassen spült, über den städtischen Eigenbetrieb Jenakultur. Dessen Chefin Dr. Margret Franz verbindet mit dem Engagement ein hervorragendes Mittel, um Jena als Stadt der Wissenschaft 2008 in 16 anderen Universitätsstädten, in denen die Baskets spielen werden, zu vermarkten. "Wir wollen auf diese Weise unser noch vorhandenes Ost-Image abstreifen, Studenten und Fachkräfte für Jena interessieren", sagte Franz. Die Jena-Baskets werden das einzige Team aus dem Osten in der Elite-Liga sein. Das Geld für das Sponsoring stammt aus dem Topf für Werbe- und Marketingmaßnahmen für das Jahr "Stadt der Wissenschaft 2008", der derzeit mit 410 000 Euro gefüllt ist. 160 000 Euro davon kommen aus dem Stadthaushalt, der Rest über den Stifterverband der Wissenschaft und von Sponsoren. Das Engagement ist auf ein Jahr begrenzt. Die Summe bezeichnete Schröter, ohne Zahlen zu nennen, als "erklecklichen Teil" dieses Etats. Auf jeden Fall ein sechsstelliger Betrag. Der Rest der Lücke soll durch einen Trikotsponsor aufgebracht werden, den die Baskets Ende nächster Woche präsentieren wollen. OTZ vermutet die Stadtwerke Jena-Pößneck, die ihr Engagement beim FC Carl Zeiss reduziert haben.
Nach den Worten von OB Schröter haben die parlamentarischen Gremien zugestimmt. Im Hauptausschuss des Stadtrates soll es nur eine Gegenstimme gegeben haben, die nach OTZ-Informationen von den Grünen kam. Im Werkausschuss von Jenakultur habe es gar keine Gegenstimme, sondern nur einzelne Enthaltungen gegeben. Das Kuratorium für das Jahr der Wissenschaft 2008 war am Dienstagabend die letzte Hürde, die mit Zustimmung genommen wurde, hieß es.Sportteil/Kommentar
05.09.2007
Homepage Albrecht Schröter
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