Die SPD-Kreistagsfraktion Kyffhäuserkreis spricht sich gegen das komplette Streichen der Zuschüsse des Landkreises zur Schülerspeisung aus.
Dies ist das Ergebnis der jüngsten Beratung der Fraktion. Auch in der Haushaltskonsolidierungsgruppe beim Landrat wurde auf eine entsprechende Position verwiesen.
Durch den drastischen Anstieg der Kosten für die Schülerspeisung ist zumindest punktuell ein Rückgang der Essenteilnehmer zu verzeichnen. Setzt sich dieser Trend fort, steht die Essenversorgung unter Umständen ganz auf der Kippe, da den Essenversorgern die wirtschaftliche Grundlage entzogen werden könnte. Betroffene einer solchen Entwicklung wären insbesondere Fahrschüler und Schüler der oberen Klassen, die oft erst nach 15.30 Uhr nach Hause kommen.
Grundsätzlich unterstützt die SPD im Kreistag ernsthafte und vertretbare Sparbemühungen im Landkreis. Bei den Zuschüssen für das Essengeld ist aber eine intelligentere Lösung erforderlich. Statt nach dem Rasenmäher-Prinzip zu verfahren, sollten Zuschüsse nach der Bedürftigkeit gewährt werden. Dafür sollte die Kreisverwaltung eine praktikable Lösung erarbeiten und den entsprechenden Zuschuss in den Kreishaushalt 2005 einarbeiten.
Andreas Räuber
Fraktionsvorsitzender