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20 Jahre deutsche Einheit - Weiteres Vorgehen parteiübergreifend debattieren

20 Jahre deutsche Einheit - Weiteres Vorgehen parteiübergreifend debattieren
In Erinnerung an die friedliche Revolution von 1989 schlägt SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Höhn die Errichtung einer Gedenkstätte in Thüringen vor. „Das sind wir den mutigen Frauen und Männern, die damals hier in Thüringen auf die Straße gegangen sind, schuldig“, so Höhn. Mit Blick auf die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit und die ausführliche Debatte im Thüringer Landtag in der vergangenen Woche bittet Höhn die anderen im Landtag vertretenen Parteien um Unterstützung bei der Realisierung dieser Idee. CDU-Fraktionsvorsitzender Mike Mohring habe diese bereits signalisiert – „weitere hier im Landtag vertretene Parteien sollten folgen“, so der Fraktionsvorsitzende.
In seiner Rede trat er dafür ein, eine „Stätte des Erinnerns“ zu schaffen. Ort und Form der Erinnerungsstätte seien dabei nicht entscheidend. „Wichtig ist, dass diese Erinnerungsstätte der Leistung der Initiatoren und Aktiven der friedlichen Revolution hier in Thüringen gerecht wird. Die Erinnerung an die Begeisterung, aber auch an Ungewissheit und Ängste in dieser Zeit sollte auch für unsere Kinder und Kindeskinder spürbar bleiben“, sagte Höhn, der für seinen Vorschlag im Plenum parteiübergreifenden Applaus geerntet hatte. „Parteiübergreifend“ solle nun auch die Debatte über das weitere Vorgehen sein.
„Gerade die stillen Helden, die ganz am Anfang, noch vor den großen Demonstrationen hier in Thüringen auf die Straße gegangen sind, verdienen unsere Hochachtung und unseren Respekt. Keiner von ihnen konnte wissen, welche Folgen dies haben würde - Verfolgung durch die Stasi und sogar Gefängnis waren damals noch allgegenwärtig“, so Höhn.
(Franzisca Friedrich, Pressesprecherin der SPD Landtagsfraktion)
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