Die Juso-Hochschulgruppe Jena begrüßt den Vorschlag des Studentenwerks Thüringen, das Jenaer-Studierendenwohnheim in der Karl-Marx-Allee 3 teilweise aus Mitteln des Konjunkturpaktes II zu finanzieren.
Das Studentenwerk Thüringen hat bei der Stadt Jena einen Antrag auf Förderung der energetischen Gebäudesanierung der Karl-Marx-Allee 3 gestellt. Die beantragte Fördersumme soll aus dem Topf für freie Träger des Konjunkturpaketes II entnommen werden.
Die Juso-Hochschulgruppe Jena unterstützt den Antrag und fordert den Stadtrat auf, im Interesse der Studierenden, dem Antrag zuzustimmen. Erik Bodenstein, Sprecher der Hochschulgruppe, dazu: „Das Studentenwerk hat erkannt, dass der Zustand einiger Wohnheime mangelhaft und eine dringende Sanierung daher notwendig ist. Die Sanierung des Wohnheimes in der Karl-Marx-Allee kann dabei allerdings nur der erste Schritt zu einem umfassenden Sanierungskonzept sein.“
Mathilde Schäfer, ebenfalls Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe, betont außerdem, dass das Wohnraumangebot in Jena nicht zufriedenstellend sei. Aus dieser Perspektive heraus müssten Mittel und Wege gefunden werden, um potentiellen Studierenden günstigen und attraktiven Wohnraum bieten zu können. Bei der Wahl des Studienstandortes spielt das Wohnraumangebot eine gewichtige Rolle. Schäfer dazu: „Die Sanierung kann nur ein erster Schritt zum Stu-dierendenparadies Jena sein. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Studentenwerk und Hochschulen muss noch weiter ausgebaut werden, um dieses Ziel langfristig zu erreichen.“ Dabei dürfe sich die Partnerschaft nicht nur auf die Schaffung attraktiven Wohnraumes beschränken.