„Das Land ist in der Pflicht, mehr Verantwortung für die Thüringer
Bibliotheken zu übernehmen.“
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„Das Land ist in der Pflicht, mehr Verantwortung für die Thüringer
Bibliotheken zu übernehmen.“
Dieses Fazit zieht Hans Jürgen Döring,
kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, aus der heutigen
Anhörung zum Bibliotheksgesetz. Fast alle Anzuhörenden hätten das
drastische Zusammenstreichen der Landesförderung für öffentliche
Büchereien in den vergangenen Jahren kritisiert. Nach ihrer Ansicht
sei ohne zusätzliches finanzielles Engagement des Freistaats künftig
keine positive Entwicklung des Thüringer Bibliothekswesens möglich. „Mit
dem Bibliotheksgesetz müssen wir dauerhafte und verlässliche Grundlagen
für eine Beteiligung des Landes an der Finanzierung der
Gemeinschaftsaufgabe Bibliothek schaffen“, fordert Döring. Nach
Einschätzung der Anzuhörenden biete der CDU-Gesetzentwurf dafür
jedoch keinerlei Basis, da er lediglich den bestehenden Mangel
festschreibe.
Unterstützung signalisiert der Kulturpolitiker für das von den
kommunalen Spitzenverbänden vorgestellte so genannte
„Kompensationsmodell“. Es sieht vor, dass Land und Kommunen sich
künftig die Kosten für die Aktualisierung von Bibliotheksbeständen
teilen. „Auf diese Weise kann der Freistaat seiner Mitverantwortung für
den Erhalt und die Weiterentwicklung des Bibliothekswesens auch
materiell angemessen Ausdruck verleihen“, sagt Döring. Die SPD werde
daher entsprechende Anträge stellen. Wichtig sei zudem, gesetzlich den
Anspruch jedes Thüringers auf Zugang zu einer sachgemäß ausgestatteten
allgemeinen Bibliothek in seiner Nähe zu verankern.
Homepage Hans-Jürgen Döring
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