Als erste der Jenaer Parteien bekennt sich die SPD öffentlich zur geplanten Mehrzweckhalle. "Von uns wird es ein klares Ja zur Mehrzweckhalle am Jenzigweg geben", sagte SPD-Kreisvorsitzende Sabine Hemberger. Kreisvorstand und Fraktion hatten sich in mehreren Sitzungen intensiv mit den Details des Projektes befasst und am Montag eine positive Entscheidung gefällt.
"Wir rennen in Jena seit Jahren einer Sport- und Kulturhalle hinerher. Jetzt haben wir die einmalige Chance zu vergleichweise günstigen Konditionen ein solches Projekt zu realisieren. Dabei geht es um mehr als den Basketball. Der wird die Halle nämlich nur zu 20 bis 30 Prozent nutzen. Ein Großteil der Nutzungszeiten wird für den Vereins- und Breitensport zur Verfügung stehen. Hinzu kommen noch kulturelle Veranstaltungen sowie Messen und Kongresse", sagte Sabine Hemberger.
Die SPD wird sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass es in der neuen Halle für die Vereine des Breiten-, Jugend und Kindersports Nutzungsbedingungen geben wird, die den Konditionen andere Sportstätten entsprechen.
Das für September avisierte Sportstättenkonzept muss mittelfristig tragfähige Strukturen aufweisen. Im Rahmen dieses künftigen Sportkonzeptes ist es unser Ziel, den Schwerpunkt der finanziellen Förderung auf den Breiten- und insbesondere den Kinder- und Jugendsport zu legen und weniger auf den Profisport. Darüber hinaus sollen leistungsfähige Sportvereine darin unterstützt werden, die Verwaltung und Bewirtschaftung von Sportanlagen selbst zu übernehmen. Wir setzen auf ein Konzept, das die Sportfinanzierung der Stadt Jena transparent darstellt.
Positionspapier zur Mehrzweckhalle am Jenzigweg (pdf)