Der Waldzustandsbericht 2005 liegt vor. Zu Beginn jedes Jahres veröffentlicht die Bundesregierung die Ergebnisse der bundesweiten Waldzustandserhebungen.
Zwei positive Nachrichten bringen die Ergebnisse für 2005.
Erstens hat sich der Wald im Vergleich zum Vorjahr leicht erholt und zweitens befinden sich die Holzvorräte in Deutschland auf einem historischen Höchststand.
?Die Holznutzung hat den Zuwachs laut Bericht zu etwa 70 % abgeschöpft. Es ist ein gutes Zeichen in die richtige Richtung und es birgt noch Zukunftspotential?, meint Dr. Gerhard Botz, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Thüringen.
?Neben den positiven Umweltaspekten, wie Vielfältigkeit, Strukturreichtum, die ältere Wälder bieten, können und sollten wir mehr heimisches Holz verarbeiten. Mit einem potenziellen Rohholzaufkommen von jährlich 78 Mio m? im Mittel der Jahre 2003 bis 2042 (laut Bundeswaldinventur), ist eine Steigerung der Holznutzung aus deutschen Wäldern durchaus möglich, ohne die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung zu gefährden.?, berichtet Bundestagsabgeordneter Botz.
Herr Botz weiter: ?Die Holznutzung aus heimischen Wäldern bringt viele Vorteile. Neben den kurzen Transportwegen, der energiearmen Verarbeitung, kann Holz in vielen Bereichen energieeffizient fossile Rohstoffe ersetzen und nicht zuletzt werden Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen.?