Nach Angaben von Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU) plant die Union im Falle eines Wahlsieges 2006 das Bafög abzuschaffen.
Dies sei "ganz sicher" ein anzustrebendes Reformprojekt, sagte Schavan in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe).
Schließlich müssten Studiengebühren und Studienfinanzierung zusammen gesehen werden. Allerdings müsse das Bafög noch so lange erhalten bleiben, bis es einen "attraktiven Markt der Bildungsfinanzierung" gebe.
Die JusoHSG richtet sich gegen Studiengebühren, denn diese können nicht sozial verwirklicht werden.
Die damit einhergehende Abschaffung des Bafög vergrößert die Ungleichheit der Bildungschancen.
Die JusoHSG will weiter am Bafög festhalten, denn nur so kann Hochschulbildung auch für Sozialschwache ermöglicht werden.
Wir wollen eine Bildung, die nicht vom golden Löffel der Eltern abhängt.