Die Äußerungen des Landrats über eine Gebietsreform stoßen bei der Eichsfelder SPD auf harsche Kritik. „Bei der Verwaltungs- und Gebietsreform geht es darum, Thüringens Strukturen so auszugestalten, dass sie zukünftig noch bezahlbar sind und funktionieren.“ so der Kreisvorsitzende Ronny Fritzlar.
Wer anderes behaupte, betreibe Populismus. Natürlich wisse auch die SPD um die Schwierigkeiten bei der Realisierung einer solch grundlegenden Reform. Umso wichtiger sei es deshalb, den Bürgern reinen Wein über die tatsächliche Situation des Kreises einzuschenken, als ihnen zu versprechen, alles könne so bleiben, wie es ist.
„Wenn das Land keine grundlegenden Strukturreformen beschließt, wird durch Kürzungen im Kommunalen Finanzausgleich, mittelfristig auch das Eichsfeld darunter leiden. Es ist heuchlerisch, den Menschen vorzugaukeln, den anstehenden Aufgaben könne mit vermeintlichem Lokalpatriotismus, entgegen getreten werden, nach dem das Eichsfeld besser da stehe als der Rest Thüringens und deshalb eine solche Reform nicht nötig habe.“ so Fritzlar abschließend.