Der SPD-Kreisvorsitzende Jörg Reichenbach hat mit großer Sorge zu Kenntnis genommen, dass die CDU des Kreises Gotha sich zum Preistreiber entwickelt.
Nach der Forderung der vergangenen Wochen, die Müllgebühren zu erhöhen,
kündigt man nunmehr drastische Steigerungen im Wasserbereich an. Beide
Preiserhöhungen sind aus seiner Sicht unbegründet und schüren unnötige
Ängste bei den Bürgern.
Die Müllgebühren werden entsprechend der vorgelegten Kalkulation bis zum
Jahre 2008 stabil bleiben. Dies erläuterten sowohl der Geschäftsführer der
AWIG, wie auch die Kreisverwaltung in den Ausschusssitzungen. Die
vorgelegten Fakten waren und sind für jeden nachvollziehbar.
Das Herr Brychcy nun eine Diskussion um höhere Wasserpreise eröffnet, ist
nicht nachvollziehbar. Gerade beim WAG, dessen stellvertretender
Vorsitzender er ist, haben die unterschiedlichen Prüfungen der
Landesbehörden aufgezeigt, dass nicht unerhebliche Einsparpotentiale
vorhanden sind. Herr Brychcy sollte sich lieber der intensiven Arbeit im
Verband widmen, alle Einsparmöglichkeiten auszuschöpfen, statt höhere
Preise, die durch nichts unterlegt sind, zu fordern.
Wer leichtfertig in der Öffentlichkeit Preissteigerungen fordert,
verunsichert nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern schreckt die
Investoren ab und schadet der ortsansässigen Wirtschaft. Dies ist für den
Kreis Gotha ein absolut schädliches Vorgehen und Verhalten der CDU. Die CDU
schadet damit dem Ansehen des Kreises Gotha und gefährdet mit solchen
Äußerungen die weitere positive Entwicklung.
Jörg Reichenbach
SPD-Kreisvorsitzender