Mit Unverständnis hat die SPD des Kreises Gotha die Äußerungen des FDP-Kreisvorsitzenden zur Kenntnis genommen.
Im Gegensatz zur Landes-FDP ist der SPD-Kreisverband durchaus in der Lage mit der gebotenen Schärfe aber auch Offenheit Probleme und Themen anzusprechen. Dies hat der Kreisparteitag eindrucksvoll bewiesen.
Die offene Diskussion zeigte die demokratische Grundverankerung der Kreis-SPD. Die SPD des Kreises Gotha stellt sich den Aufgaben und Herausforderungen des Landkreises und den Problemen der Bürgerinnen und Bürger. Dies ist von der FDP seit Jahren nicht zu spüren.
Vielmehr erscheint der Kreisvorsitzende der FDP immer nur mit Angriffen gegen SPD-Personen in der Öffentlichkeit. Die FDP dürfte mit dem jüngsten Skandal um ihren stellvertretenden Landesvorsitzenden (wie in meiner Rede zum Parteitag erwähnt) genug eigene Probleme haben.
Hier sollte Herr Wündsch sich zuerst viel stärker einbringen, als über das Verhalten anderer Parteien herzuziehen. Den vielleicht von einigen erhofften Bruch der SPD mit Landrat Dr. Siegfried Liebezeit hat es nicht gegeben und dies ist auch gut so.
Das dies einigen politischen Parteien im Landkreis nicht passt, ist für die SPD im Kreis Gotha nur allzu verständlich. Herr Wündsch sollte seinen Focus
lieber darauf verlegen, die vielfältigen Probleme im Landkreis lösen zu
helfen, statt immer nur polemisch zu agieren.
Jörg Reichenbach
SPD-Kreisvorsitzender