Am Mittwoch, den 21.Januar trafen sich die SPD-Mitglieder von Roßleben bis Bad Frankenhausen im Arterner Ratskeller, um ihren Landtagskandidaten für den Wahlkreis 11 zu nominieren. Die Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick, der die Versammlungsleitung oblag, begrüßte die anwesenden Genossen. Anschließend richteten Bernd Reiber vom Ortsverein Artern sowie der SPD-Bundestagskandidat Steffen Lemme ihre Grußworte an die Teilnehmer. Der Versammlungsleitung lag mit Andreas Räuber lediglich ein Vorschlag für den Direktkandidaten zu den bevorstehen Landtagswahlen vor, der allerdings schon im Vorfeld die Unterstützung sämtlicher Ortsvereine aus dem Wahlkreis hatte.
In seiner Ansprache wies Andreas Räuber auf die Notwendigkeit der Wählermobilisierung und die nicht optimale Ausgangsposition hin. Da allerdings Umfragen ergeben haben, dass über 60% der Thüringer nicht glauben, dass diese Landesregierung in der Lage ist, die anstehenden Probleme zu lösen, gibt genug Anlass zum Optimismus. Da er nicht die Möglichkeit hat als „Lottofee“ durch den Wahlkreis zu reisen, möchte er sich offensiv den dringenden Problemen unserer Region zuwenden. Zu diesen zählen aus seiner Sicht unter anderem die Strukturschwäche sowie die damit verbundene Perspektivlosigkeit vor allem der Jugendlichen, die eine massive Abwanderung und damit ein Ausbluten des Kreises zur Folge haben. Ebenso wichtig ist ihm das Thema Bildung und ganz speziell die Bekämpfung der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit in diesem Bereich. „Wir können es nicht länger dulden, dass Bildungs- und damit Zukunftschancen von Kindern nicht durch deren Potential, sondern ihre soziale Herkunft bestimmt werden.“
Im anschließenden Wahlgang wurde Andreas Räuber mit 100% der Stimmen zum Direktkandidat des Wahlkreises 11 nominiert. Er bedankte sich bei den Anwesenden für das Vertrauen und versprach auf Sieg und nicht auf Platz zu setzen.
Für den noch zu wählenden Listenkandidaten wurde Steffen Sauerbier vom Ortsverein Roßleben vorgeschlagen. Dieser wurde ebenfalls einstimmig bestätigt.