Alle Schulen im Blick haben
SPD-Fraktion: Lehrer, Eltern, Schüler besser informieren
Unsere Fraktion hat den Einsatz von Konjunkturmitteln zur energetischen Verbesserung in Schulen sehr unterstützt und war darauf bedacht, dass mehrere davon etwas „abbekommen“. Dass dabei die Jenaplanschule zur Herrichtung ihres künftigen Standorts in der Judithstraße mit einem entsprechenden Anteil berücksichtigt und so schnell wie möglich dort einziehen sollte, war uns wichtig. Denn die gegenwärtigen Bedingungen in Suhl-Nord sind alles andere als angemessen. Dem Vorschlag, vor dem Umzug möglichst auch noch eine Aula und einen Fahrstuhl mit zu berücksichtigen konnte man von der Sache her aufgeschlossen gegenüberstehen. Bei dem Änderungsbeschluss, der aufgrund der zusätzlichen Maßnahmen in der Jenaplanschule notwendig war und dort eine Verschiebung des Umzugstermins nach sich zieht sowie in anderen Schulen vorgesehene Maßnahmen vorläufig wegfallen, gingen wir als Stadträte davon aus, dass dies doch mit den Schulen vorher alles abgesprochen war. Dass sie über die Veränderungen informiert wurden, damit diese ihrerseits den Lehrkräften, Schülern und Eltern diese mitteilen konnten. Die Veröffentlichung in der Presse über die von der Jenaplanschule einberufene Schulkonferenz vermittelte jedoch ein anderes Bild. Schade, dass dazu keine Stadträte eingeladen waren und schade, dass diese nicht vor der Beschlussfassung stattfand.
Für uns als Stadträte gilt es nun, den Fortgang der Maßnahmen zu begleiten, Sorge zu tragen, dass eine konkrete Zeitschiene vorgelegt und diese auch eingehalten wird, auch wenn möglicherweise einige Maßnahmen danach erst realisiert werden können.
Aber was wird mit den anderen Schulen, wie Grundschule Himmelreich und Förderzentrum, für die auch Konjunkturmittel vorgesehen waren und die nun erst mal leer ausgehen? Wie ich in Erfahrung bringen konnte, war in der Grundschule Himmelreich schon von Firmen ausgemessen worden und alles deutete darauf hin, dass dringend zu erneuernde marode Fenster, zu hohe Heizungskosten und noch einige andere negative Begleiterscheinungen bald der Vergangenheit angehören sollten. Aber weit gefehlt, dass es nichts wird damit habe man konkret erst aus der Zeitung erfahren. Da die Grundschule Himmelreich die Schule mit den meisten Schülern ist und auch künftig Bestand haben wird, ist hier dringend Abhilfe geboten. Auf meine Frage dazu in der Stadtratssitzung, wann denn diese stark frequentierte Schule nun saniert werden soll, wurde mit dem Hinweis beantwortet, voraussichtlich in ein paar Jahren, wenn die Schulsanierungspauschale wieder verfügbar ist. Ich denke hier sind wir als Stadträte gefragt, dieser Grundschule mit den meisten Kindern auch entsprechende Bedingungen zu schaffen.
Auch das Förderzentrum war von der Umpolung der Mittel überrascht, mit dem Hinweis diese werden an anderer Stelle gebraucht. Auch dort, steht, nachdem das Dach gemacht wurde, u.a. die dringende Fenstererneuerung an. Wann, das bleibt erst einmal offen.
Karin Müller
Fraktionsvorsitzende










