
Die SPD-Fraktion wird den CDU-Abgeordneten Krause nicht zum Vor- sitzenden des Ausschusses für Wissenschaft, Kunst und Medien mitwählen.

Die SPD-Fraktion wird den CDU-Abgeordneten Krause nicht zum Vor- sitzenden des Ausschusses für Wissenschaft, Kunst und Medien mitwählen.
Das erklärt David Eckardt, hochschulpolitischer
Sprecher der SPD- Landtagsfraktion, im Anschluss an die heutige Sitzung
seiner Fraktion. Eckardt, Mitglied des Wissenschaftsausschusses, hält
Krause insbesondere aufgrund seiner früheren Tätigkeit für das rechte
Presseorgan Junge Freiheit und seiner vielfach im Umfeld der Neuen
Rechten angesiedelten Publikationen für untragbar. Jemand, der den
Abdruck des Horst- Wessel- Liedes auf Latein für ein lustiges Späßchen
hält, kann nicht Vorsitzender eines Landtagsausschusses werden, der
auch für die Gedenkstätte Buchenwald zuständig ist, sagt Eckardt.
Der SPD-Hochschulpolitiker erinnert zudem an Krauses Versuche, eine
Vertragsverlängerung für den DNT- Intendanten Stephan Märki zu
hintertreiben. Angesichts dieser Intrigen wäre eine Wahl zum
Ausschussvorsitzenden ein Schlag ins Gesicht für alle Thüringer
Kulturschaffenden, ist sich Eckardt sicher. Im Fall Märki habe Krause
erneut dem Image Thüringens als Kulturland immensen öffentlichen Schaden
zugefügt. Bei der Nominierung Krauses war die CDU- Fraktion deshalb
offenbar von allen guten Geistern verlassen, lautet Eckardts Resümee.
Er fordert den CDU-Fraktionsvorsitzenden Mohring auf, die Kandidatur
Krauses umgehend zurückzuziehen.
Marion Wolf
Pressesprecherin
SPD-Landtagsfraktion
Homepage SPD Altenburger Land
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