Volksbegehren ist gestartet

Veröffentlicht am 01.06.2006 in Allgemein

Ronneburg. Das ?Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen? ist am Montag kurz nach Mitternacht angelaufen.

Dort startete die erste Sammlung der 5.000 benötigten Stimmen in dem Kindergarten ?Luftikus?.

Um 23:45 Uhr begann die Veranstaltung, an der neben Politikern von SPD und PDS vor allem die Großeltern und Eltern der Kindergartenkinder teilnahmen.

Exakt eine Sekunde nach Mitternacht begann Peter Häusler vom Landesträgerkreis des Volksbegehrens den ersten Unterschriftenbogen auszufüllen. Nach dem Gefühl befragt, eine solche gesellschaftliche Initiative zu starten, antwortete der extra aus Jena angereiste Peter Häusler: ?Es ist ein schönes Gefühl diese Etappe jetzt erreicht zu haben. Aber ich weiß auch, dass noch ein langer und beschwerlicher Weg vor uns liegt. Der Trägerkreis ist fest entschlossen diesen Weg z gehen.?

Den zweiten Bogen unterschrieb Melanie Siebelist, Sprecherin des Volksbegehrens für den Landkreis Greiz und Mitorganisatorin der 00:01 Uhr- Aktion. Ihr Engagement für das Volksbegehren kommentierte sie: ?Ich bin mit der Familienpolitik in Thüringen schon seit längerem unzufrieden. Mit dem Volksbegehren haben die Bürgerinnen und Bürger eine reelle Chance selbst die Bedingungen für eine bessere Zukunft ihrer Kinder zu beeinflussen. Mich freut, dass selbst um diese Uhrzeit 20 Unterstützerinnen und Unterstützer gekommen sind um dem Beginn unseres Volksbegehrens beizuwohnen.?

Darauf folgte die stellvertretende Vorsitzende der SPD- Fraktion im Thüringer Landtag Heike Taubert, die ebenfalls mitten in der Nacht zu dem Ronneburger Kindergarten kam. ?Ich bin zu dieser Uhrzeit gekommen, weil ich die Dringlichkeit des Vorhabens sehe. Die Eltern erwarten von den Politikern, dass sie sich um jede Zeit für ihre Wählerinnen und Wähler einsetzen.?, so die Erklärung der Abgeordneten zu ihrer Unterstützungsunterschrift.

Die vierte im Bunde der Volksbegehrensstarter ist die stellvertretende Vorsitzende der PDS- Fraktion im Thüringer Landtag, Margit Jung: ?Ich denke das Zeichen und die Uhrzeit sind klar: Wir wollen keine Zeit verlieren und wollen die Bevölkerung weiter auf die schlechte Familienpolitik der Landesregierung aufmerksam machen und sie motivieren sich dagegen zu wehren. Kinder sind unsere Zukunft und nicht das Sparprogramm der Landesregierung.??

Es folgte Peggy Kammer, die stellvertretende Geschäftsführerin der Volkssolidarität Gera. Da sich der Freistaat Thüringen aus der Finanzierung der Kindereinrichtungen zurückzieht, mussten bisher 15 Kündigungen ausgesprochen und die Elternbeiträge erhöht werden. Deshalb hofft Peggy Kammer auf den Erfolg des Volksbegehrens: ?Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen. Deshalb brauchen wir einen besseren Personalschlüssel, gerade für die unter Zweijährigen. Wir haben viele Erzieherinnen und Eltern die das Volksbegehren unterstützen werden.?

Ebenfalls vor Ort war der neu gewählte Oberbürgermeister der Stadt Gera Dr. Norbert Vornehm. ?Wir wollen zeigen, wie ernst es uns ist, deshalb starten wir sofort mit dem ersten Glockenschlag.?

Auch Sandra Pohlers, die Elternbeiratsvorsitzende des Kindergartens und Mutter einer 4jährigen Tochter aus Ronneburg war unter den Anwesenden um ihre Unterstützung des Volksbegehrens zu symbolisieren. ?Die Nachteile der aktuellen Familienpolitik werden durch das Volksbegehren ausgeglichen. Wir wollen vor allem bezahlbare Kindergartengebühren und gute Öffnungszeiten.?

Beendet wurde die erste Sammelveranstaltung des Volksbegehrens, das nach dem Wunsch aller Beteiligten eine bessere Familienpolitik in Thüringen bewirken soll, um 00:25 Uhr.

 
 

Homepage SPD-Kreisverband Greiz

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