Der Besuch des Strohfestes in Gernewitz und des „Langen Abends der Musik“ in Schöngleina bestimmten am Samstag mein Arbeitsprogramm.
Am Sonntag nahm ich an einem Arbeits- und Informationsgespräch im Naturparkhaus in Leutenberg teil und durfte eine Ausstellung zur Malerei und Grafik im „Ausstellungs- und Begegnungszentrum J.A. Comenius“ in Ebersdorf eröffnen.
Wundervolles Wetter und viele Besucher waren ein verdienter Lohn für die vielen Helfer und ihren Einsatz bei der Organisation und der Durchführung des Gernewitzer Strohfestes & Hoffest anlässlich des 20- jährigen Bestehens des Agrarunternehmens „Wöllmisse“.
Ebenfalls ein Anziehungspunkt am Samstag war der „Lange Abend der Musik“ in und um die Kirche in Schöngleina. Ein abwechslungsreiches Programm unterschiedlicher Musik und die Möglichkeit sich über das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge in Thüringen als ein Projekt des refugio thüringen e.V. zu inforrmieren. Sich bei herrlichem Wetter, bei leckeren Speisen und Getränken, die vorwiegend von ehrenamtlichen Helfern und Spendern zur Verfügung gestellt und verkauft wurden, zu treffen und dass für einen guten Zweck, zog viele Besucher an. Insbesondere die Kinder nahmen ihre Angebote mit Begeisterung an.
Am Sonntagvormittag besuchte ich gemeinsam mit meiner Landtagskollegin Eleonore Mühlbauer den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale, der sich über die beiden Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und den Saale-Orla-Kreis erstreckt und eine Fläche von 80.000 Hektar umfasst. „Das besondere an dieser Naturlandschaft ist, dass sich hier fünf ganz unterschiedliche Naturräume treffen, wobei auf kurze Distanz ganz gegensätzliche, aber jeweils auf ihre eigene Art und Weise reizvolle Landschaftsbilder zu bestaunen sind“.
Um 14.00 Uhr eröffnete ich eine weitere Ausstellung im „Großen Brüderhaus“ in Ebersdorf. Das Ausstellungs- und Begegnungszentrum Johann Amos Comenius organisierte dieses Mal eine Ausstellung der Künstler Alfred Bernhard, Kathrin Funk und Arnold Gummig.
Zur Eröffnung wurden das Schaffen der Künstler durch sie selbst, bzw. durch Familienangehörige und der Bezug zu unserer Region verdeutlicht. Musikalisch begleitete die Eröffnung das Ehepaar Stammler. Viele Besucher fanden sich ein, um sich über das künstlerische Schaffen der Aussteller zu informieren und sich auch in vielen Gesprächen im Anschluss bei einer gemütlichen Kafferunde auszutauschen.