Gerhard Botz gemeinsam mit Bürgermeister und Landtagskandidat im Kindergarten Probstzella In seiner Wahlkreiswoche besuchte Dr. Gerhard Botz (SPD) die Gemeinde Probstzella und die Stadt Lehesten. Dabei wurde er vom Landtagsdirektkandidaten Christoph Majewski begleitet.
Ein Schwerpunkt war der Besuch der Kindergärten in beiden Gemeinden. „Nur durch das große Engagement der Erzieherinnen und der guten Zusammenarbeit mit der Kommune ist die unzureichende Ausstattung mit Fachpersonal durch das Land derzeit auszugleichen“, sagt Frau Hommel, die Leiterin der Probstzellaer Einrichtung. Dies sei eine der negativen Auswirkungen des Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes, dass durch die CDU-Landesregierung 2006 im Rahmen der der sogenannten „Familienoffensive“ in Kraft gesetzt wurde, so das Fazit der Gesprächspartner. „Gutachten belegen, in Thüringen fehlen 2000 Stellen an Personal für die Kinderbetreuung. Handlungsbedarf ist hier dringend notwendig, sollen unsere Kinder für die Zukunft gut vorbereitet werden“ sagt Landtagskandidat Majewski.
Vor ganz anderen Herausforderungen stehen die Landwirtschaftsbetriebe im Thüringer Schiefergebirge. Das zeigte sich beim Besichtigung der Frankenwald eG Agrargenossenschaft in Lehesten. Große Höhenlage, ertragsschwache Böden, Verfall der Milchpreise, um nur einige Probleme zu nennen, stellen unsere Bauern vor große Herausforderungen. Nur durch viel Arbeit, Mut zu neuen Wegen in die Zukunft gelingt es, hier die wenig verbliebenen Arbeitsplätze im ländlichen Raum, insbesondere für Frauen, zu sichern, wie die Geschäftsleitung vertreten durch Frau Schmidt und Herr Spänig den Gästen in einem aufschlussreichen Gespräch vermittelten. Ein anschließender Rundgang mit Geschäftsführer Spänig durch die Kinderstube der Genossenschaft ließ dann allen Beteiligten beim Anblick der neugeborenen Kälbchen, die Herzen höher schlagen.
„Ich begrüße die Überlegungen der Agrargenossenschaft ihre Perspektiven mit einer Biogasanlage weiter zu verbessern“ sagt Dr. Botz. Die Gesprächspartner gaben dem Abgeordneten die Aufforderung, angesichts der Wirtschaftskrise nicht nur das Schicksal der großen Unternehmen im Auge zu behalten, mit auf den Weg nach Berlin.