
Greiz/Wünschendorf. ?Wir haben unser Ziel nicht nur erreicht, sondern konnten es übertreffen.?, freut sich die Sprecherin des Regionalen Trägerkreises Greiz für eine bessere Familienpolitik, Melanie Siebelist.

Greiz/Wünschendorf. ?Wir haben unser Ziel nicht nur erreicht, sondern konnten es übertreffen.?, freut sich die Sprecherin des Regionalen Trägerkreises Greiz für eine bessere Familienpolitik, Melanie Siebelist.
Um ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Start des ?Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik in Thüringen? leisten zu können, muss die Elterninitiative erst einmal ca. 300 Stimmen in dem Landkreis Greiz sammeln. Geschätzt hatten die Organisatoren mit bis zu 100 Menschen die sich für dieses Ziel engagieren wollen. Dies hieße, pro Sammler 3 Stimmen.
Doch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises sind weitaus engagierter: ?Wir streben momentan die 200 Personen Grenze an und rechnen mit 1000 - 2000 Stimmen statt mit den benötigten 300. Unsinnig ist diese hohe Differenz nicht, denn es gilt die Thüringer Gebiete zu kompensieren, wo es noch keine Strukturen unserer Bewegung gibt, beispielsweise im Kreis Eichsfeld.?, verrät Melanie Siebelist.
Interessantes wussten auch die Referenten der Veranstaltung zu berichten. Peter Häusler, Stellvertretender Sprecher des Trägerkreises auf Landesebene, berichtete über die Eckpunkte des neuen Gesetzentwurfs, brachte einen Unterschriftenbogen mit und erklärte die juristischen Feinheiten einer Sammlung für ein Volksbegehren.
Karin Senf, Mitglied des Arbeitskreises ?Erzieher? der Gewerkschaft Ver.di, fasste die Auswirkungen der so genannten ?Familienoffensive? in der Stadt Gera in Zahlen. Dort müssen 65 Erzieherinnen entlassen werden und die restlichen sollen eine bessere Kinderbetreuung gewährleisten. Wie sich dies die Landesregierung vorstellt, wusste aber auch die Gewerkschafterin nicht.
Ebenfalls zu Gast bei dem Greizer Trägerkreis waren die Cheforganisatoren Mike Narr und Christine Bloy aus dem Trägerkreis Gera. Sie berichteten von ihren Erfahrungen, Vorhaben und Ideen um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema ?Familienpolitik? zu sensibilisieren und zu begeistern. So wird beispielsweise am 21.04.2006 ein Benefizkonzert für die Zukunft unserer Kinder veranstaltet, dessen Erlös zu 100% dem Volksbegehren zu gute kommt.
Das Fazit der Veranstaltung fasste Melanie Siebelist zusammen: ?Wir haben hier im Landkreis Greiz innerhalb von wenigen Wochen eine starke Struktur von Eltern aufbauen können, die bereit sind Teile ihrer Freizeit zu opfern um für den Fortbestand unserer Kindergärten und Schulhorte einzutreten. Sind die Eltern in den übrigen Gebieten Thüringens bis zum Sammelbeginn auch nur ähnlich effektiv organisiert wie die Greizer und Geraer, dann wird die Landesregierung deutlich vernehmen können, was geschieht, wenn man es wagt, mit der Zukunft unserer Kinder zu spielen.?
Quelle: www.Volksbegehren-Greiz.de
Homepage SPD-Kreisverband Greiz
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