Uni-Zeitung fällt auf biederen Nazi herein

Veröffentlicht am 23.01.2009 in Allgemein

Die "Unique", eine interkulturelle Zeitung der Studierenden an der Universität Jena, die sich vor allem um die Belange interkultureller Verständigung bemüht, hat in ihrer Januar- Ausgabe ein Interview mit einem Jenaer NPD- Funktionär durchgeführt, dessen Namen verfremdet wurde.

Dazu erklärt Peter Metz, Landesvorsitzender der Jusos Thüringen: "Die Presse darf den Rechtsextremen kein Forum bieten. Mit diesem Interview normalisiert die Unique die NPD und verhilft ihr unfreiwillig dazu sich in der Gesellschaft weiter zu etablieren."

Peter Metz weiter: "Ausgerechnet die interkulturelle Unique fällt auf einen biederen Nazi herein. Die Unique hätte einen kritischeren Umgang mit dem Interview in ihrer Ausgabe zeigen müssen. Der NPD- Funktionär hat sich natürlich bemüht, möglichst harmlos zu erscheinen."

Für die Jusos ist klar: Wenn solche Interviews durchgeführt werden, muss die rassistische und verbrecherische Weltanschauung der Rechtsextremen auch gezielt aufgezeigt werden. Wenn der NPD- Funktionär den "Erhalt der angestammten Völker und Kulturen" fordert, muss man deutlich machen, was er damit meint. Nämlich rassistische Verfolgung, Hetze und Morde.

Für die Jusos ist weiterhin klar: Die Unique hätte sich auch nicht den Bären aufbinden lassen dürfen, dass die NPD auf soziale Themen setzen möchte, um den Kapitalismus zu entschärfen. Kapitalismuskritik bei der NPD heißt, dass ArbeitnehmerInnen, Arbeitslose und ArbeitgeberInnen sich einem Regime unterordnen sollen, das durch maximales Profitstreben die Finanzierbarkeit der Gewalt gegen andere Staaten und Menschen von "nicht- deutscher" Herkunft gewährleisten soll.

Peter Metz abschließend: "Wir setzen auf internationale Verständigung und eine demokratische und sozialistische Lösung der Verteilungsfrage für alle Menschen weltweit. Deswegen bekämpfen wir die NPD und alle weiteren Nazis."

 
 

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