Rote Karte für Daniel Steffan!
Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Hörselberg, Daniel Steffan, hat mit seiner öffentlichen Bekundung, Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht und den afrikanischen Diktator Robert Mugabe auf eine Stufe zu stellen, mehr als deutlich die Grenzen des Anstandes überschritten und sich damit für das Amt des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden des Trink und Abwasserverbandes disqualifiziert. Eine durch nichts zu entschuldigende Entgleisung!
In mehreren Schreiben hat das Landesverwaltungsamt die Verbandssatzung bestätigt und kommentiert. Als Beigeordneter und ehemaliger Bürgermeister sollte Herrn Steffan die Thüringer Kommunalordnung bekannt sein. Leider wurde die Thüringer Kommunalordnung zur letzten Verbandsversammlung durch die wenigsten Bürgermeister entsprechend ausgelegt.
Das der Beigeordnete Steffan sich nun ausgerechnet den Oberbürgermeister der Stadt Eisenach mit derartigen zu verurteilende Vorwürfen als Zielscheibe ausgesucht hat, lässt nicht vermuten, dass er an einer zukünftigen konstruktiven Zusammenarbeit im Verband interessiert ist.
Die Satzung des TAVEE, welche mit Recht eine Überarbeitung nötig hat, war schon vor dem Betritt der damaligen Gemeinde Hörselberg gültig. Damals war mit großer Sicherheit auch der Bürgermeister Daniel Steffan dankbar, dass seine Gemeinde in das Verbandsgebiet des TAVEE aufgenommen wurde. Auch dieser Beitritt wurde gemäß der aktuellen gültigen Satzung, per Stimmführerprinzip abgestimmt. Zum damaligen Zeitpunkt war also die Satzung für Herrn Steffan demokratisch genug. Auch wenn dieser Beitritt vom Land mit einer sehr hohen Summe gefördert wurde, scheint Herr Steffan vergessen zu haben, wer ihm, in diesen für die Gemeinde Hörselberg turbulenten Zeiten, geholfen hat.
Torsten Tikwe
Vorsitzender der SPD Eisenach
Verbandsrat im TAVEE