Dr. Andreas Hemmann sagt auf letzter Stadtratssitzung "Auf Wiedersehen und Danke"
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Dr. Andreas Hemmann sagt auf letzter Stadtratssitzung "Auf Wiedersehen und Danke"
In gemeinsamer Arbeit habe man trotz mancher Miesmacher einiges erreicht, stellt Bürgermeister Dr. Andreas Hemmann in seiner Abschiedsrede vor dem Greizer Stadtrat am Mittwochabend fest. "Heute ist der Tag, wo es gilt, Auf Wiedersehen und Danke zu sagen - jenen, die mich in zwölf Jahren unterstützt, die mich kritisch und konstruktiv begleitet haben. Keinen Dank jenen, die unsere Stadt diskreditieren, jenen, für die nie die Sonne scheint", betont der SPD-Mann, der die Geschicke der Stadt seit zwölf Jahren hauptamtlich leitet. In seinem Dank an die Stadträte, die allein im Hauptausschuss seit 1994 genau 2468 Beschlüsse gefasst haben, hebt er jene Stadträte der ersten Stunde, die gemeinsam mit Dr. Hemmann seit dem 23. Mai 1990 im Stadtrat sitzen, besonders hervor: Jürgen Frantz, Mario Walther und Fred-Olaf Brockmann.
Stolz ist er darauf, in keiner der 120 Stadtratssitzungen gefehlt zu haben. Seit 1994, so Fakten aus Hemmanns Bilanz, sind rund eine Viertelmilliarde Euro in Infrastruktur und Hochbau in Greiz investiert worden. Allein von den diversen Bandschnitten - von der Anbindung der Schlossbrücke bis zur Fertigstellung des Papiermühlenweges - hebe er 80 Erinnerungsstücke auf. Kontrovers diskutiert gehöre der Stadtumbau Ost zu den schwierigen Aufgaben, die besonders viel Kraft gekostet haben. Mit 3,1 Millionen Fördermitteln seien seit 2004 insgesamt 607 Wohnungen rückgebaut worden, betont Dr. Hemmann. Räumt allerdings auch ein, dass nicht alle Wünsche während seiner Amtszeit in Erfüllung gegangen sind: Um den Status der großen kreisangehörigen Stadt habe man umsonst gekämpft, sei an einem SPD-Innenminister gescheitert. Auch die Neubebauung des Marstalls habe nicht realisiert werden können, was mit einer eigenen Bauaufsichtsbehörde in der großen kreisangehörigen Stadt sicher anders gelaufen wäre. Mehr Erfolg hätte sich der Greizer Bürgermeister auch bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und bei Neuansiedlungen von Firmen gewünscht.
"Was wäre ein Trainer ohne Mannschaft, ohne meine Mitarbeiter hätte ich auf verlorenem Posten gestanden", dankt Hemmann dem Rathaus-Team und vor allem auch Gerd Grüner, in dessen Händen er die Amtsgeschäfte gut aufgehoben wisse, wie er versicherte.
Mit stehenden Ovationen hatten die Stadträte die Auszeichnung Dr. Hemmanns mit der Bürgermedaille in Gold und seine Eintragung ins Goldene Buch verfolgt, OTZ berichtete. Neben allen Fraktionsvorsitzenden, die dem Chef der Verwaltung nochmals Anerkennung für seine Arbeit aussprachen, hatte es sich auch Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) nicht nehmen lassen, mit Sekt auf Dr. Hemmanns Wohl anzustoßen.
Quelle, Text und Bild: OTZ, Lokalredaktion Greiz, von Kathrin Schulz, 22.06.2006
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