Die Arbeit der Jenaer Tafel im Jahr 2006 scheint gesichert. In einer Beratung unter Vorsitz von Sozialdezernent Dr. Albrecht Schröter wurden noch offene Fragen zu Räumen, Personal und finanzieller Unterstützung besprochen und Lösungswege gefunden.
Jenawohnen wird zeitnah geeignete Lagermöglichkeiten für Lebensmittel, Kleider- und Spielzeugspenden finden. Jenarbeit signalisierte Offenheit, Langzeitarbeitslose über 1 ¤-Jobs und eine Entgeltvariante zu fördern, damit das Tafelhaus personell auf sicheren Beinen steht. Kurzfristige Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung z.B. über Lokast-Mittel würden geprüft.
Sozialdezernent Dr. Albrecht Schröter lobte das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jenaer Tafel. "Unbestritten brauchen viele Menschen in Jena das Tafelhaus. Nach den Querelen um Herrn Baumgarten im vergangenen Jahr ist die Unterstützung besonders wichtig, denn letztendlich besuchen ca. 900 Menschen wöchentlich die Tafel. Perspektivisch sollten wir prüfen, ob nicht die Errichtung einer Zweigstelle in Lobeda oder Winzerla realisiert werden kann", so Schröter.
Neben Dezernent Schröter hatten Frau Haucke, Vorsitzende des Tafelhausvereins, und Frau Brockmeyer, ihre Stellvertreterin, Herr Wosche- Graf, Geschäftsführer der Jenawohnen GmbH, und Herr Hertzsch, designierter Werkleiter von Jenarbeit, teilgenommen. Schröter stellte in Aussicht, Handelsunternehmen, die bisher nicht zur Unterstützung der Jenaer Tafel bereit waren, direkt anzusprechen und für das positive soziale Engagement zu werben.
Infos zur Jenaer Tafel unter:
www.jenaertafel.de/