Studiengebühren verstärken soziale Ungleichheit

Veröffentlicht am 28.05.2006 in Bildung & Kultur

Jusos akzeptieren keine Studiengebühren. Auch nicht mit Stipendiensystem.

Eine der wichtigsten Fragen der Hochschulpolitik ist, wie finanziell schwach gestellte Jugendliche, Zugang zur Hochschule erhalten. Um einkommensschwachen Studierenden Zugang zu Bildung zu ermöglichen, muss die Diskussion um Studiengebühren endlich unterbunden werden!

?Der Vorschlag von Dieter Althaus ab 2009 Studiengebühren einführen zu wollen beweist, dass er ein Gegner von Studierenden und sozial benachteiligten Menschen ist.?, so Peter Metz, Landesvorsitzender der Thüringer Jusos. Metz begründet seine harte Kritik mit der durch die Einführung von Studiengebühren logischen Folge der Schlechterstellung von Kindern aus einkommensschwächeren Schichten. ?Diese Studierenden werden die Gebühren nur über die Aufnahme von Krediten zahlen können, das führt zu einer hohen Verschuldung, was gerade in diesen Schichten erwiesenermaßen eine hohe Abschreckung zur Folge hat.? Die Jusos fordern daher die Landessregierung auf, von den Plänen zur Einführung von Studiengebühren Abstand zu nehmen. Der SPD-Nachwuchs setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dass das BAföG zu einer elternunabhängigen Bedarfsdeckung weiterentwickelt wird.

Auch im Falle der Einführung eines Stipendiensystems, wie vom Bundestagsabgeordneten Schneider vorgeschlagen, bleiben die JungsozialistInnen bei ihrer Haltung. Nachgewiesener Maßen, sorgen leistungsabhängige Stipendien dafür, dass diese Kindern aus gut situierten Elternhäusern zu Gute kommen. Das liegt auch an dem ungerechten Bildungssystem, in dem finanziell gut gestellte Familien, durch die frühe ?Auslese? größere Chancen haben. ?Wenn reiche Jugendliche und finanziell schlecht gestellte Jugendliche bei einem durchschnittlichen Abschluss kein Stipendium erhalten, ist doch klar wer sich von beiden ein Studium leisten kann. Als Sozialdemokrat kann ich da keine Gerechtigkeit erkennen. Wir werden Gespräche mit Carsten Schneider führen und ihm unsere Position an dieser Stelle klar machen.?

 
 

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