Die heute in der Thüringer Allgemeinen gemeldete geplante Großinvestition in Höhe von 80 Millionen Euro am Opel-Standort Eisenach begrüßt Wolfgang Lemb, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Das neue Modell ‚Junior’ ist ein wichtiges Zukunftsprojekt in der Modellpalette von Opel“, so Lemb.
Damit habe der Standort Eisenach die Chance einer langfristigen Stabilisierung und Beschäftigungssicherung. Lemb erinnert daran, dass sich die SPD-Fraktion in den zurückliegenden Wochen immer wieder für ein zweites Standbein in der Modellpalette von Opel eingesetzt habe. „Das dies nun mit einem neuen Produkt gelingt, welches sich im Segment einer bisher für Opel nicht erschlossenen Käuferschicht bewegt, ist umso erfreulicher“, sagt der Wirtschaftspolitiker.
Die vom Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig zugesagte finanzielle Unterstützung des Investitionsvorhabens mit einem Drittel der Gesamtinvestition wertet Lemb als wichtiges Signal für die Glaubwürdigkeit der neuen Wirtschaftspolitik im Freistaat. „Die Landesregierung macht mit dieser Entscheidung deutlich, dass sie ihre Bemühungen um konkrete Unterstützung von Opel Eisenach konsequent fortsetzt.“
Scharfe Kritik übte Lemb erneut an Bundeswirtschaftsminister Brüderle. Von der immer wieder seitens der vier Opel Standortländern eingeforderten abgestimmten Bund-Länder Koordination könne keine Rede sein. „Die Angst vor dem Ausgang der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist offenbar groß. Hier wird mit der Zukunft der Menschen an den vier Standorten gespielt“, kritisiert Lemb erneut die fehlenden Entscheidungen der Bundesregierung.