Wilhelmsthal. Mit einer Sonderführung durch das Schlossensemble von Wilhelmsthal begann der diesjährige Wandertag der SPD-Wartburgkreis.
Der Landschaftsarchitekt Dr. Daniel Rimbach aus Bad Liebenstein stellte sich freundlicherweise für eine kompetente Führung zur Verfügung.
Dr. Rimbach ist mit seinem Planungsbüro an der Sanierung der Parkanlagen von Wilhelmsthal maßgeblich beteiligt.
Nach einer Einführung über die Historie von Wihelmsthal, wurden die teilsanierten Gebäude besichtigt, darunter auch der historische Telemann-Saal.
Das Ergebnis der bisher vorgenommen Arbeiten an der großzügigen Parkanlage, lässt die Pracht und den Prunksucht der Eisenacher Herzöge erahnen.
Die Sanierungsarbeiten an den Gebäuden und der Parkanlagen mit dem Stausee belaufen sich mittlerweile auf ca. 5 Millionen Euro, der Gesamtbedarf wird auf über 30 Millionen Euro geschätzt.
Angesichts dieser Summen und des noch ausstehenden nachhaltigen Nutzungskonzeptes, machte dies manchen anwesenden SPD- Kommunalpolitiker nachdenklich ob der prekären Haushaltslage seiner heimatlichen Kommune.
Die anschließende Wanderung führte von Wilhelmsthal zur Hohen Sonne, auf dem Weg konnten herrliche Aussichten in malerischer Herbststimmung auf die Umgebung von Wilhelmstal genossen werden.
Rege wurde dabei die geplante neue Trasse der B 19 diskutiert.
Eine Entlastung der Anwohner an den vielbefahrenen Bundesstraßen B 19 und B 62, sowie eine effektivere Anbindung der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen an die Autobahn ist überfällig und berechtigt.
Direkt vor Augen hatten die SPD-Politiker aber auch die Folgen, welche die geplante neue Trassenführung in die Landschaft mit sich bringen würde.
So gesehen wurde mit dem Wandertag nicht nur die herrliche Herbstlandschaft genossen und das gesellige Miteinander gepflegt, sondern auch Eindrücke für die weitere politische Arbeit mitgenommen.
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