SPD Stadtratsinitiative zum Erhalt der Bandproberäume

Veröffentlicht am 05.11.2012 in Kultur

Am 02.11. erschien in TLZ und OTZ nachfolgender Artikel vom TLZ Redakteur Thomas Beier. Hier zum nachlesen.

Auslaufender Mietvertrag: Jenaer Musiker müssen raus
Ein harter Winter steht 20 Bands bevor, die bisher ihre Probenräume im ehemaligen Laborgebäude neben der Prüssingvilla hatten. Zum Monatsende läuft der Mietvertrag mit dem städtischen Immobilienbetrieb aus. Ersatz ist bisher nicht gefunden.

Jena. Musiker wie die Mitglieder der Band "Räpsfeld" hoffen auf eine Stadtratsinitiative, um beim ersten Flockenwirbel nicht auf der Straße zu stehen. Das Thema wird am Mittwoch, 14. November, im Rathaus besprochen.

Die Probenräume im Gewerbegebiet "Jena21" waren von Beginn an als Übergangslösung vorgesehen; der Auszugstermin stand lange schon fest. Für viele Musiker waren die Räumen dennoch "das beste Provisorium aller Zeiten". Räpsfeld nutzte zwei Räume in der oberen Etage. Einer davon wurde in Eigenleistung mit schallschluckenden Materialien gedämmt. Dort sind sogar Tonaufnahmen möglich. "Es ist schade, diese Bedingungen ohne Not aufgeben zu müssen", sagt Bandmitglied Gabriel Hundeshagen. Räpsfeld gibt es seit 2008. "Erst mal ankommen" ist der Titel des jüngsten Albums.
Stadtratsinitiative
SPD-Stadtratsmitglied Lutz Liebscher, der beim Freizeitfußball einige der Musiker kennenlernte, startete eine Stadtratsinitiative, um die Ausnahmegenehmigung zur Nutzung des Laborgebäudes um ein halbes Jahr zu verlängern. Parallel dazu solle die städtische Suche nach Alternativ-Gebäuden an Intensität zunehmen. In der Dienstberatung des Oberbürgermeisters wurde zuletzt festgelegt, dass dies unter der Regie von Jenakultur geschehen solle. Im Gespräch ist zum Beispiel ein Gebäude in Remderoda. Doch bis November ist das nicht zu schaffen.

"Die Gründe, die für eine Beendigung des Göschwitzer Provisoriums genannt werden, haben mich nicht überzeugt", sagt Lutz Liebscher. Und was sind die Gründe? Gunnar Poschmann, der Sprecher des städtischen Immobilienbetriebes KIJ, nennt da vor allem drei: Einmal sei von vornherein verabredet gewesen, dass das Haus nur eine gewisse Zeit zur Verfügung stehe. Die Gestaltung des Jena21-Areals sei wie geplant soweit vorangeschritten, dass Bauarbeiten im Umfeld nun in die Elektroenergieversorgung eingreifen. Ziel sei es, das Gelände einschließlich der städtischen Gebäude an technologieorientierte Firmen zu verkaufen. Unter diesen Bedingungen habe die Stadt Jena auch Fördergelder erhalten, sagt Gunnar Poschmann. Dazu komme, dass wegen des Bauzustandes des Laborgebäudes auch Haftungsfragen anstehen. Letztlich hafte der Chef des KIJ persönlich.
Räpsfeld-Musiker Christian Spiegel kann KIJ zumindest die Sorge um den winterlichen Bauzustand nehmen. Sowohl dem Haus als auch den Musikinstrumenten tut es sehr gut, wenn durchgeheizt wird.

 
 

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