SPD setzt sich für Gymnasium in Lobeda ein

Veröffentlicht am 10.12.2004 in Bildung & Kultur

Die Basis der SPD will, dass ein Gymnasium in Lobeda bleibt. Mit einem Beschluss der Kreisvollversammlung hat sie sich für einen sozial ausgewogenen Schulnetzplan ausgesprochen.

Beschluss der SPD-Kreisvollversammlung vom 02.12.2004
(80 Ja-Stimmen, eine Enthaltung, keine Gegenstimme):

?Die Jenaer SPD unterstreicht die Bedeutung der laufenden Schulnetzplanung für die Zukunft der Bildungschancen unserer Kinder und für den Erhalt und die weitere Entwicklung profilierter und qualitativ hochwertiger Schulen in der Stadt.

Die Kreisvollversammlung fordert die SPD-Stadtratsfraktion auf, den jetzt laufenden Entscheidungsprozess zügig zu Ende zu führen und dabei mit Nachdruck auf die Umsetzung von Grundforderungen der SPD an diese Planung zu dringen. Demnach muss die Beschränkung der Schulstandorte auf die der demografischen Entwicklung angepasste Zahl umgesetzt werden. Die hierfür notwendigen, drei Gymnasien müssen ohne soziale Diskriminierung einzelner Stadtteile verteilt sein, das heißt konkret, dass Lobeda ein voll arbeitsfähiges Gymnasium behalten muss.

Die Jenaer SPD erwartet, dass diese Ziele von den SPD-Stadträten öffentlich einhellig vertreten werden und unterstützt die Fraktion in ihrem Bemühen um Mehrheiten für das Ziel, gerade auch sozial ohnehin benachteiligte Standorte nicht weiter zu schwächen. An der Bereitschaft der übrigen Parteien, dieses Anliegen mit zu vertreten, werden wir den Unterschied zwischen sozialem Reden und sozialem Handeln für die Betroffenen zu beurteilen haben.?

Begründung:

Ein Grundsatz der Schulnetzplanung ist, dass die Zahl der Schulstandorte den absehbaren Schülerzahlen angepasst werden muss. Damit ist sicherzustellen, dass auch bei angespannter Haushaltslage Jenas Schüler in sanierten Schulen lernen können. Die notwendige Reduktion der Schulstandorte bedeutet konkret für die Gymnasien, dass es künftig in Jena nur noch drei Gymnasien geben muss. Zum anderen entspricht es zentralen Werten der Bildungs- und Sozialpolitik der SPD, bei solchen Umstrukturierungen ganz konkret dafür zu sorgen, dass die demografischen Veränderungen gerade nicht dazu führen, dass die Bewohner ohnehin in ihrer Entwicklung gefährdeter Stadtteile durch Wegnahme hoch qualifizierender Bildungseinrichtungen zugunsten ohnehin begehrter Standorte nicht noch zusätzlich abgewertet und in ihren Entwicklungschancen benachteiligt werden.

Für Jena heisst das konkret, dass auch und gerade Lobeda mindestens ein lebensfähiges Gymnasium behalten muss. Die SPD kann für diesen Stadtteil nicht akzeptieren, dass hier eine ?additive (?) Gesamtschule? als Trostpflaster verteilt werden soll, die diesen Namen nicht einmal verdient, und dass damit die ?echten? Gymnasien in der Innenstadt konzentriert werden. Konzentration auf weniger Schulstandorte hat den notwendigen Preis, dass Schüler weitere Wege haben. Sie sollen damit mit baulich und pädagogisch hochwertige Schulen entschädigt werden. Auch diese Belastungen müssen aber über das Stadtgebiet gerecht verteilt und können keinesfalls nach sozialer Auslese auf Lobeda beschränkt werden.

 
 

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