SPD-Ortsverein Mitte-West begrüßt Rücknahme des geplanten Grillverbotes im Paradies

Veröffentlicht am 14.06.2007 in Gesundheit

Große Empörung hatte in der gestrigen Sitzung des SPD-Ortsverein Mitte-West das ursprünglich geplante Grillverbot im Paradies ausgelöst. "Wir lehnen ein solches Verbot strikt ab", so Elmar Kalmanfi. Umso mehr freut sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mitte-West, dass das Grillverbot jetzt vom Tisch ist, wie heute in der OTZ zu lesen war.

"Dank des Machtwortes von Albrecht Schröter darf im Paradies weiter gegrillt werden", begrüßt Kalmanfi das Eintreten des Oberbürgermeisters für diese heiß geliebte regionale Tradition. Denn Grillen gehört zur Mentalität der Thüringer, wie Albrecht Schröter betont.

"Es ist auch ein Stück städtische Lebensqualität", meint der Ortsverein. Schließlich fließt für die Unterhaltung anderer kommunaler Einrichtungen weitaus mehr Geld. In einer Hochschulstadt wie Jena gehört das gemeinschaftliche Grillerlebnis zum studentischen Lebensgefühl. Außerdem sollte man auch die Familien mit Kindern nicht vergessen, die einen Sonntagsausflug zum Spielplatz mit einem Grillausflug im Paradies verbinden. "Dass es im Paradies zu solch unschönen Szenen kommt, wie von KSJ beschrieben, ist äußerst bedauerlich, und muss sich ändern!", sagt Kalmanfi.

Wir meinen außerdem: jede Art der Kollektivbestrafung - wie ein Pauschalverbot - ist abzulehnen. Dass die Gemeinschaft für das Fehlverhalten Einzelner in Sippenhaft genommen wird, ist völlig inakzeptabel. Wo es konkrete Verstöße gegen das Ordnungsrecht gibt oder sogar Straftatbestände wie Sachbeschädigung, muss die individuelle Strafverfolgung auch erfolgen.

Wir appellieren hier an die Vernunft der Verschmutzer! Es ist kein Kavaliersdelikt, aus Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit große Mengen Unrat auf der grünen Wiese zurückzulassen! Dass diese Müllberge eine große Zumutung für den Kommunalservice und die städtischen Ämter sein muss, steht außer Frage. Hier ist auch die Mithilfe der Mitgriller gefragt. Warum nicht mal den `vergessenen´ Müll diesen gedankenlosen Herrschaften hinterhertragen? Ein wachsames Auge der kommunalen Ordnungskräfte sollte die Motivation zur eigenverantwortlichen Müllentsorgung zusätzlich befördern.

Außerdem sollte man darüber nachdenken, inwiefern die Entsorgungsinfrastruktur noch weiter optimiert werden könnte. Es fehlen beispielsweise Altglascontainer. "Viele trauen sich deshalb nicht die Flaschen in den Restmüllcontainer zu werfen und stellen die Flaschen dann vor die Container", berichtet ein Mitglied des Ortsvereins. Ein Vororttermin ergab zudem: Nur wenige wagen es, ihre Grillasche in die vorhandenen Müllbehälter zu entleeren, wo sich Papier oder Plastik entzünden könnten. Ein feuersicherer Aschecontainer könnte hier Abhilfe leisten.

Ein weiteres Problem: bei Dunkelheit sind die Müllcontainer nicht einfach zu finden. Man muss sich schon bei Tageslicht ein genaues Bild der Lage verschafft haben, um die Abfallbehälter nach Einbruch der Dunkelheit wieder auffinden zu können. Aber auch hier sollte gelten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. "Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass das Verbot dank des Machtwortes unseres Oberbürgermeisters vom Tisch ist", sagt der Ortsvereinsvorsitzende.

 
 

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