SPD Kreisvorsitzender und Landratskandidat Fritzlar wurde erneut als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Außerdem habe die SPD ein klares Zeichen für eine sichere Finanzausstattung der Kommunen und für ein Vorantreiben der Energiewende zur Stärkung der kommunalen Wirtschaft gesetzt. Die Jusos erwarten eine Umsetzung des Parteitagsbeschlusses, das Wahlalter für Kommunal- und Landtagswahlen noch bis zur nächsten Landtagswahl auf 16 Jahre herabzusetzen.
Die Delegation der Eichsfelder SPD zieht eine positive Bilanz aus dem Landesparteitag am vergangen Samstag. Ronny Fritzlar, Kreisvorsitzender und Landratskandidat der SPD im Eichsfeld, wurde nach zwei Jahren als Beisitzer im Landesvorstand der Thüringer SPD im Amt bestätigt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nach wie vor so gut an die Landes-SPD angebunden sind. Im Eichsfeld leisten wir gute Arbeit und das wurde beim Landesparteitag honoriert“, so Fritzlar.
Außerdem habe die SPD Zeichen für die kommenden Kommunalwahlen gesetzt. „Wir haben klar gemacht, dass unsere Kommunen ohne soziale Dienstleistungen wie Jugendclubs, Kinderbetreuungsangebote und ärztliche Versorgung nicht zukunftsfähig sind. Derartige Ausgaben dürfen nicht dem kopflosen Sparwahn, der CDU zum Opfer fallen.“ erklärt Fritzlar.
Ricardo Lerch, zeigt sich zufrieden über den Beschluss des Juso-Antrags für die Absenkung des Wahlalters. „Der Parteitag hat sich mit großer Mehrheit für eine solche Reform ausgesprochen und damit der Landtagsfraktion ein klares Votum mit auf den Weg gegeben. Wir erwarten, dass sich unsere Abgeordneten jetzt für die Umsetzung dieses Beschlusses einsetzen werden. Bei der nächsten Landtagswahl werden Jugendliche schon im Alter von 16 Jahren wählen dürfen.“ zeigt sich Lerch überzeugt.
Bürgermeisterkandidat Franz-Josef Strathausen freut sich besonders über den Parteitagsbeschluss, die kommunale Wirtschaft durch ein konsequentes Vorantreiben der Energiewende zu stärken. „Wir müssen die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Kommunen auch stärker energiewirtschaftlich tätig sein können. Dazu benötigen wir Änderungen im Planungs- und im Kommunalrecht“, so Strathausen.