Themen der Sitzung waren die bevorstehende Kreistagssitzung, die Vorbereitung auf den Bundestagswahlkampf und aktuelle Themen der Region.
Der Kreisvorstand der SPD Ilm-Kreis tagte am vergangenen Montag in Geraberg. Themen der Sitzung waren die bevorstehende Kreistagssitzung, die Vorbereitung auf den Bundestagswahlkampf und aktuelle Themen der Region.
Eindeutig spricht sich die SPD Ilm-Kreis gegen einen Beteiligung der Eltern bei den Beförderungskosten der Schüler über Klasssenstufe 10 aus. "40 Euro pro Schüler sind einfach zu viel. Gerade Familien, die mehrere Kinder haben in dem entsprechenden Alter haben, werden finanziell sehr hart getroffen", so Herbert Windmiller. "Es macht keinen Sinn, dass Kinder lieber mit dem Moped in die Schule fahren, um Kosten zu sparen anstatt den Schulbus zu nehmen. Der Kreis ist hier in der Pflicht, auch weiterhin die Beförderung kostenfrei sicherzustellen. Bildung der Jugendlichen ist ein großes Anliegen und ein zentrales Thema, dass gerade für die SPD wichtig ist. Die Jugend ist unsere Zukunft. Zusätzliche finanzielle Belastungen von Eltern, deren Kinder das Gymnasium besuchen, sind strikt abzulehnen", sagte SPD Kreisvorsitzender und Fraktionschef Herbert Windmiller.
In Hinblick auf die am vergangenen Samstag stattgefundene Landesdelegiertenkonferenz zeigten sich die Vorstandsmitglieder äußerst zufrieden mit den Ergebnissen der Direktkandidatin, Petra Hess, sowie dem Listenkandidat Stephan Kunze.
Aus aktuellem Anlass und gerade wegen dem gewählten Sitzungsort diskutierte man ausführlich die jüngsten Vorkommnisse um den ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Geraberg, Herrn Irrgang. Übereinstimmend war man der Auffassung, dass wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, Herr Irrgang in dieser Funktion nicht mehr tragbar sei und der Landrat entsprechende Schritte einzuleiten habe. Der Kreisvorstand war sich daher einig, dass die Fraktion eine entsprechende Klärung durch Nachfrage im Kreistag veranlassen solle.