Kurt Block, 2.von links, mit Vertretern der SPD am Erdfall „Wir sehen den Erdfall von Tiefenort als Naturkatastrophe. Sowie allen Betroffenen von Naturkatastrophen weltweit unsere Solidarität gilt, fordern wir für die Betroffenen des Erdfalls von Tiefenort eine angemessene rasche Entschädigung.
Wir fordern die Thüringer Landesregierung auf unverzüglich den betroffenen Menschen wirksame und nachhaltige Hilfe zukommen zu lassen“.
Mit dieser Forderung will der SPD Kreisvorstand des Wartburgkreises die Betroffenen des Erdfalls von Tiefenort unterstützen.

Vor ihrer turnusmäßigen Kreisvorstandssitzung, traf sich die SPD Kreisvorstandsmitglieder und weitere Vertreter der SPD des Wartburgkreises am Erdfall in der Tiefenorter Frankensteinstraße, um sich vor Ort zu informieren.
Dabei kam es zu intensiven Gesprächen mit den betroffenen Bürgern und dem Vorsitzenden des Erdfallhilfevereins Kurt Block.
In der anschließenden Sitzung des SPD Kreisvorstandes welche in Tiefenort abhalten wurde, ist der Beschluss zum Erdfall einstimmig angenommen worden.
Noch in dieser Woche wird er an den Thüringer Kultusminister Christoph Matschie überreicht.
Weiter stand die Durchführung des turnusmäßigen Kreisparteitages, welcher am 29. Mai in Förtha ausgetragen wird und auf dem ein neuer Kreisvorstand gewählt wird, auf der Tagesordnung.
Bei der kürzlich vom Thüringer Innenminister Huber angesprochenen Gebietsreform sieht der SPD Kreisvorstand die Thüringer Landesregierung in der Pflicht ein wirksames zukunftfähiges Konzept zu vorzulegen.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa) schließt sich der Kritik des Steuerzahlerbundes an, in welcher die überhöhten Renten für Thüringer Minister gebrandmarkt werden und fordert eine Änderung des entsprechenden Gesetzes.
Dem Vorschlag der Afa schloss sich der Kreisvorstand einstimmig an. Auf dem Kreisparteitag am 29.Mai soll zu diesem Thema ein Beschluss auf Landesebene verabschiedet werden.