
Hütscheroda.(cg/mk). Am 3. Juni trafen sich die Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes Wartburgkreis zu ihrer monatlichen Sitzung.
Diesmal wählten sie das malerische Hütscheroda, um dem dortigen Wildkatzendorf einen Besuch abzustatten. Mit von der Partie waren auch der SPD-Bundestagskandidat Michael Klostermann und der Bürgermeister der Gemeinde Hörselberg-Hainich Bernhard Bischof (parteilos).
Der Besuch kam auf Vorschlag und Vermittlung des Creuzburger Stadtrats Lutz Kromke zustande, der zugleich Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde des Naturparkes Eichsfeld-Hainich-Werratal und des Nationalparks Hainich (VDF) ist.
In anregenden Gesprächen mit den Beschäftigten der Anlage und dem Bürgermeister erfuhren die Gäste viel über die wechselhafte Geschichte des Ortes und würdigten zugleich, mit wie viel Engagement in kurzer Zeit das Wildkatzendorf eingerichtet wurde.
Es zählt mittlerweile eine beachtliche Besucherzahl von etwa 27.000 Gästen im Jahr.
Im Anschluss an den Besuch des Wildkatzendorfes zogen sich die Vorstandsmitglieder zur Beratung zurück.
Die Beratungen standen unter dem Eindruck der angespannten Hochwasserlage in der gesamten Region.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Christian Gesang hatte Gelegenheit zu verschiedenen Gesprächen unter anderem mit dem Einsatzleiter und konnte ein grobes Bild der Lage schildern.
Michael Klostermann und die anwesenden Vorstandsmitglieder waren sich darin einig, dass die Einsatzkräfte Herausragendes geleistet und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit großer Besonnenheit reagiert haben. „Wir sind den Einsatzkräften zu großem Dank verpflichtet.
Sie haben sich teilweise unter Gefährdung ihrer eigenen Person selbstlos für anderen Menschen und deren Schutz eingesetzt.
Die große Anteilnahme und Solidarität ist beeindruckend. Viele haben bis zur absoluten Erschöpfung gearbeitet“, so der SPD-Bundestagskandidat.
Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Christian Gesang betonte: „Trotz der schwierigen Umstände haben die Einsatzkräfte das Hochwasser souverän und kompetent gemeistert.
Alle im Einsatz Befindlichen und alle freiwilligen Helfer verdienen unseren größten Respekt.
Die Bürgerinnen und Bürger sollten auch weiterhin den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge leisten, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen.“
Klostermann kündigte an, dass er sich nach dem Rückgang des Hochwassers vor Ort einen persönlichen Eindruck über die verursachten Schäden verschaffen wird. „Eines ist klar: Den Leidtragenden muss durch Bund, Land und Landkreis unbürokratisch Hilfe geleistet werden. Wir dürfen die teilweise verzweifelten Menschen nicht allein lassen. Hier geht es für viele um ihre Existenzen“, fasste der SPD-Bundestagskandidat zusammen.
Auf dem Foto von links: C. Wilhelm (Leiterin Wildkatzendorf), U. Weldner, L.Kromke, K.Rindschwentner, R. Pollmeier, M. Klostermann und Bürgermeister B. Bischof in der Wildkatzenscheune.
Foto: Rüdiger Christ
Das Album
Das Album
Diashow
Diashow