SPD hält an Innenstadtstandort für Gemeinschaftsschule fest

Veröffentlicht am 27.09.2010 in Stadtrat

Die Weimarer SPD hält an ihrem Vorhaben fest, die erste Weimarer Gemeinschaftsschule in der Innenstadt am Standort Gropiusstraße zu errichten.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Friedrich Folger:

"Wir haben von Anfang an betont, dass wir die Wieland-Grundschule in ihrem Vorhaben unterstützen, eine Gemeinschaftsschule zu werden und daran halten wir auch fest. Die Schulkonferenz der Schule hatte beschlossen, dass die Schule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll, um ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder zu ermöglichen. Wenn die Stadt die Gemeinschaftsschule will, dann muss sie auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Kinder an der Wieland-Grundschule an diesem längeren gemeinsamen Lernen teilnehmen können. Eine Neugründung bzw. Ausgründung an einem anderen Standort, die dann höchstens zweizügig sein kann, entspricht nicht dem erklärten Wunsch der Wielandschule."

Der Darstellung des CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Peter Krause, der erklärt hatte, die Schule selbst wolle eine Neugründung am Hartwege, entspricht nicht der Beschlusslage der Wielandschule.
Es mag ja sein, dass eine Gemeinschaftsschule in Verbindung mit der Reformpädagogik der Jenaplanschule in der Innenstadt von Teilen der CDU - Fraktion nicht gewollt ist. Aber: Die Festlegung darüber trifft der Stadtrat in Mehrheit mit dem Schulnetzplan. Solange dieser nicht fort geschrieben ist, bleibt der Wunsch der Schulkonferenz als Beschlussgremium maßgeblich und der sieht eine Umwandlung der ganzen Schule vor. Bekannt ist noch, wie die Schule bei der Diskussion um den aktuellen Schulnetzplan um ihren Standort in der Gropiusstraße gekämpft hat. Eine "freiwillige" Aufgabe des Standortes Innenstadt erscheint daher wenig glaubhaft.

Die SPD hat gemeinsam mit den Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, der LINKEN und der Neuen Linken einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, die Wieland-Grundschule am Standort Gropiusstraße in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Der mögliche zusätzliche Raumbedarf könnte vorübergehend am Standort Hartwege zur Verfügung gestellt werden. Eine endgültige Standortentscheidung soll dann im Rahmen des nächsten Schulnetzplanes spätestens 2012/2013 getroffen werden.

„Dieser Vorschlag wird dem Wunsch der Schule gerecht, ist für die Stadt praktisch kostenfrei und eröffnet die Möglichkeit, die Gemeinschaftsschule im Rahmen der integrierten Schulnetzplanung zu berücksichtigen und die Erkenntnisse zu Schülerzahlen und Raumbedarf bis 2012 sachgerecht zu berücksichtigen“, erklärt der Dr. Friedrich Folger zu diesem Antrag.

"Wir wollen das längere gemeinsame Lernen vielen Kindern in Weimar ermöglichen" -so Folger. „Deshalb sehen wir für die Wielandschule als Gemeinschaftsschule auch künftig einen Platz in der Innenstadt. Und wir werden selbstverständlich auch andere Weimarer Schulen unterstützen, wenn diese den Weg hin zu einer Gemeinschaftsschule gehen wollen.“

 
 

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