Der Feldatalradweg muß endlich her! Sozialdemokraten lassen nicht locker!
Wurde am 31. Mai 1997 mit der Fahrt des letzten fahrplanmäßigen Personenzuges das Ende der fast 120 jährigen Geschichte der Feldabahn besiegelt, begann in den Jahren danach die fast unendliche Geschichte diese Bahntrasse in einen Radweg umzuwandeln.
Nun endlich soll im kommenden Jahr nach Aussage von Gerold Kirchner, Leiter des Straßenbauamtes Südwestthüringen, mit der Realisierung des 1. Bauabschnittes von Kaltennordheim nach Fischbach begonnen werden.
Für den Umbau der Feldabahntrasse in einen Radweg hatte sich die SPD des Wartburgkreises besonders eingesetzt.
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Führende SPD Politiker des Kreises, wie der damalige Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz, die Landtagsabgeordnete Sabine Doht, der damalige Kreisvorsitzende Matthias Kehr und der SPD Kreistagsfraktionsvorsitzende Ulrich Weldner nahmen gleich nach Einstellung des Bahnbetriebes an mehreren Veranstaltungen vor Ort im Feldatal teil und forderten seitdem den Bau des Radweges.
Hier standen die Sozialdemokraten Seite an Seite mit Bürgern des Feldatals, Vereinen wie dem Radclub Feldatal Rhön e.V, der Abteilung Radsport des SV Oechsen e.V., sowie dem damaligen Tourismusförderverein und setzten sich gemeinsam hartnäckig für die Realisierung ein.
Dabei mussten anfänglich viele Vorbehalte und Widerstände, auch und gerade von „offizieller“ Seite überwunden werden.
Eine Anfrage der SPD Kreistagsfraktion zur letzten Kreistagssitzung am 08.09.2010 zum Stand der Umbauarbeiten wurde von der Kreisverwaltung mit dem spärlichen Hinweis auf die Zuständigkeit des Straßenbauamtes Südwestthüringen beantwortet.
Bleibt nun zu hoffen, dass sich die prekäre öffentliche Haushaltslage nicht negativ auf die Umsetzung des gesamten Projektes auswirken wird.
Ein Radweg auf der ehemaligen Feldabahntrasse wird dann sicherlich nicht nur zu den landschaftliche attraktivsten seiner Art zählen, sondern auch ein Gewinn an Sicherheit für die Radler bringen, die dann nicht mehr auf die parallel verlaufende unfallträchtige B 285 angewiesen wären.
Die Hoffnung, dass die Bewohner des Feldatal und deren Gäste bald über einen attraktiven Radweg verfügen und anderen Regionen des Wartburgkreises nicht weiter nachstehen werden, ist somit wieder genährt worden.
Ralf Pollmeier
Kreisvorsitzender