SPD Gera peilt Sieg im ersten Wahlgang an

Veröffentlicht am 05.03.2012 in Parteileben

Albrecht Schröter und Norbert Vornehm (v.l.) Foto: Sylvia Eigenrauch/OTZ

Geraer SPD, Linke und Grüne starten mit der Mitgliederversammlung der Sozialdemokraten in die heiße Phase des Oberbürgermeisterwahlkampfes. Jenas Oberbürgermeister schenkt Vornehm Zuversicht.

Gera. Dass der SPD-Kreisverband Gera die erneute Kandidatur von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) unterstützt, steht seit dem 16. April 2011 fest. Letzten Sonnabend startete man nach eigenem Bekunden in die heiße Phase des Wahlkampfes. 50 Tage vor dem Wahltag am 22. April.

Zuversicht auf eine Wiederwahl schon im ersten Wahlgang verbreitete der zur Mitgliedervollversammlung anwesende Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD). "Für Norbert und mich gilt, dass wir von Herzen befreundet sind", sagte er in seinen Grußworten und berichtete, dass beide Stadtoberhäupter seit 2006 in ihrem Miteinander bemüht seien, die Befindlichkeiten zwischen den fast gleich großen Städten abzubauen.

"Wir haben noch nicht so atemberaubend viel, aber auch nicht wenig geschafft", sagte Schröter. Er nannte Bauhausjahr und Kulturkalender und betonte das Zusammenstehen im Kampf gegen den Rechtsextremismus. "Wann immer Gera uns Jenaer braucht, werden wir da sein und unterstützen", versprach er und erntete Applaus der 32 anwesenden Genossen. Die Teilnehmer entsprachen einem Viertel der Mitgliederzahl.

Erneut streckte Schröter die Hand für die bislang gescheiterte Zusammenarbeit der Stadtwerke aus. "Es war niemals gedacht, dass einer den anderen schluckt", versicherte er und fragte, wo Wohlstand und Wachstum der Städte herkommen sollen, außer durch Gewerbesteuereinnahmen und der Mittel vom Land, wenn es nicht starke Eigenbetriebe und Stadtwerke gebe.

Vom SPD-Landesparteitag, am 17. März, bei dem von den Geraern erneut Norbert Vornehm und erstmals Monika Hofmann für den Landesvorstand kandidieren, erwartet Schröter ein Signal, wieder enger mit der Linkspartei zusammen zu arbeiten.

In Gera funktioniere das Miteinander seit zwei Jahren, wie Linke-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Schubert einschätzte. Seit 24. September 2011 ist klar, dass die Linken erneut Vornehm unterstützen. Das einstimmige Votum der Geraer Grünen stammt vom 21. September 2011. Den rot-rot-grünen Wahlkampf in Gera koordiniert Linke-Landtagsabgeordneter und Stadtrat Mike Huster . Schubert empfahl das Geraer Praxisbeispiel erneut der Thüringer Landespolitik.

"Wer oder was macht es uns möglich, dass die rot-rot-grüne Politik in der Stadt bestimmt?", fragte Grünen-Stadtrat Eugen Weber, obwohl das Parteientrio keine Mehrheit im Stadtrat habe. Er antwortete mit einem Wort: "Qualität" und ermunterte, weiter solche Anträge zu stellen, die dem bürgerlichen Lager keine Chance lassen außer zuzustimmen. Weber forderte auf, dafür zu sorgen, dass sich Geraer nicht von "Hochglanzbroschüren mit leeren Phrasen" beeindrucken lassen.

"Viel geschafft. Viel zu tun." heißt das Motto des Wahlkampfes von Norbert Vornehm. Er sei stolz, dass er 39 Jahre SPD-Mitglied ist und wunderte sich über die Betonung der Parteilosigkeit von Mitkandidaten. Als seine Erfolge nannte er 2000 neue Arbeitsplätze seit 2006 in Gera, das H 35 mit seinen täglich gleichen Öffnungszeiten, das es "in keiner anderen Stadt Deutschlands" gebe, und die "Spitzenstellung" der Stadt bei der Kinderbetreuung sowie das begonnene Schulbauprogramm.

Zwei Ziele verbindet der SPD-Ortsvereinschef von Gera-West, René Gäbler, mit dem 22. April. Die Wiederwahl von Vornehm und die Abwahl von Landrätin Schweinsburg. Dazu forderte er die SPD-Freunde im Landkreis auf. Heute entscheidet sich, ob jene einen eigenen Kandidaten nominieren.

Quelle: Sylvia Eigenrauch / 05.03.12 / OTZ

 
 

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