Anlässlich des 57. Jahrestages erinnert die Weimarer SPD an die Opfer und die Aktiven des Volksaufstandes in der DDR:
Der 17. Juni 1953 ist ein Symbol für Mut und Freiheitswillen der Ostdeutschen. Aber erst mit der friedlichen Revolution 1989 ist es gelungen, diesen Freiheitswillen gegen die SED- Diktatur auch tatsächlich durchzusetzen. Nach dem Gelingen der politischen Einheit kommt es heute darauf an, auch die soziale Einheit Deutschlands zu vollenden.
Der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR hatte sich an den von der SED durchgesetzten drastischen Normenerhöhungen für Arbeiter entzündet, die stärkere Arbeitsleistungen in den damaligen Volksbetrieben verlangten.
Die Proteste gelten als erste Massenerhebung im Machtbereich der damaligen Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits am 16. Juni war es in Ost-Berlin zu ersten Arbeitsniederlegungen gekommen. Am folgenden Tag breitete sich der Protest über die ganze DDR aus. In der Bundesrepublik war der 17. Juni bis zur Wiedervereinigung 1990 ein gesetzlicher Feiertag. Seit 1990 ist der 17. Juni ein nationaler Gedenktag.