Dorothea Marx wählt neuen Bundespräsidenten

Veröffentlicht am 16.06.2010 in Ankündigungen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx aus Sondershausen wird am 30. Juni als Mitglied der 14. Bundesversammlung den neuen Bundespräsidenten mit wählen. „Ich fühle mich geehrt, Thüringen bei dieser Wahl vertreten zu dürfen.“, so Dorothea Marx nach ihrer Nominierung durch die SPD-Landtagsfraktion am Mittwoch. Neben ihr als bundespoltischen Sprecherin der SPD-Fraktion, werden von der SPD auch der SPD-Bildungsminister Christoph Matschie, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Birgit Pelke und der prominente Biathlon-Trainer Frank Ullrich als Wahlfrauen und Wahlmänner zur Bundesversammlung nach Berlin entsandt werden.

Wem Frau Marx ihre Stimme geben wird, steht für sie dabei außer Frage. „Mit dem von SPD und Grünen nominierten Joachim Gauck haben wir den besten Kandidaten für dieses Amt.“, so Marx. „Es ist eine Ehre für uns Sozialdemokraten, dass Gauck fast 21 Jahre nach der politischen Wende in der DDR für die SPD ins Rennen geht.“ In der großen Zustimmung in der Bevölkerung für Joachim Gauck sieht Dorothea Marx eine Chance, dass er Bundespräsident werden kann. „Nur mit dem Argument der schwarz-gelben Regierung `Mehrheit ist Mehrheit´ verstört man viele Bürger.“ so Marx, „denn Bundespräsidenten sind immer auch Bürgerpräsidenten. Zumal Joachim Gauck seinem eigenen Verständnis nach kein „Parteipolitiker“ sei.“

Mit der Aufstellung von Lukrezia Jochimsen durch die Linkspartei, sieht Dorothea Marx eine große Chance für die Partei Die Linke verspielt, mit einer Unterstützung für den ehemaligen Beauftragten für die Stasi-Unterlagen sich von der eigene dunklen Vergangenheit lösen zu können. „Damit wäre allen deutlich geworden, dass in der Linken die Zeit der Schönfärberei vorbei ist und man mit einem Zeichen der Läuterung in die Zukunft gehen möchte.“, so Marx weiter.

 
 

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