Christa Pidun, Karl-Heinz Barth und Monika Kunt Saalfeld (OTZ/TS). Drei starke Persönlichkeiten, die besonders mit der Bildung verbunden sind, habe die SPD herausgesucht, um sie mit dem zum zweiten Mal vergebenen Ehrenamtspreis auszuzeichen, sagte die Vize-Kreisvorsitzende Petra Rottschalk zur Begründung. Dann nahm sie gemeinsam mit Landrätin Marion Philipp und dem Kreisvorsitzenden Robert Geheeb die Ehrung vor. Christa Pidun aus Saalfeld kann sich für ihr Engagement im sozialen Bereich jetzt ebenso über eine dreitägige Berlin-Reise freuen wie die Könitzer Pastorin Monika Kunt in der Kategorie Kirche und Karl-Heinz Barth aus Rudolstadt im Bereich Sport.
Bevor die Preise vergeben wurden, hatte Geheeb gestern Nachmittag die über 120 Gäste des SPD-Neujahrsempfangs im Festsaal des Saalfelder Stadtmuseums begrüßt. Er dankte den anwesenden Vertretern von Städ- ten und Gemeinden, Unternehmen, Verbänden und Vereinen für ihr Kommen sowie der Cello-Gruppe und dem Streichquartett der Kreismusikschule für ihre musikalische Umrahmung.
Der Landrätin oblag es, einen Rückblick in das abgelaufene Jahr zu richten und vorauszuschauen auf das Jahr 2008. "Wir alle wissen, lesen und hören mehr über Ungerechtigkeit", so Philipp. Allein im Landkreis seien über 2900 Menschen trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen. Mindestlöhne seien ein Ansatz, um da gegenzusteuern. Die Landrätin erläuterte das Modell der offenen Ganztagsschule, das ab Februar an allen Grundschulen im Landkreis läuft.
25.01.2008