Sparen ohne Weitsicht

Veröffentlicht am 05.09.2006 in Bildung & Kultur

?Es muss mehr in Bildung investiert werden. Die Kinder sind unsere Zukunft. Bildung ist unser größtes Kapital.? Diese Sätze sind Standards in den Medien und zeigen den richtigen Weg in die Zukunft.

Denn der PISA-Test hat Deutschland aufgeschreckt und plötzlich wurde wieder über die Verbesserung des Bildungssystems gestritten. Daran hat sich auch unser Ministerprädident Dieter Althaus rege beteiligt.

Doch in Thüringen setzt er andere Maßstäbe an. So hat er seinen Generalsekretär Mohring vorgeschickt, um zu verkünden, dass man bei sinkenden Schülerzahlen hohe Einsparungen haben könne, die dann zur Haushaltssanierung eingesetzt werden könnten.

Herr Mohring vergisst dabei die starken Kürzungen in der Vergangenheit. Hier sei nur an die Kündigung von Lehrern oder die halbierten Haushaltsmittel für Schulbücher gedacht. Die Reihe ließe sich fortsetzen.

Herr Mohring als finanzpolitischer Sprecher müßte eigentlich wissen, dass kurzfristige Einsparungen nicht gleich langfristigen Gewinnen entsprechen.
Bis zum Jahr 2013 verringern sich die Schülerzahlen auf 218.000 von heute über 300.000. Dies ist eine Chance für Thüringen bei gleichbleibenden Bildungsausgaben eine höhere Qualität zu erreichen.

Auf eine Lehrerstelle würden weniger Schüler kommen. Gerade das exzellente Betreuungsverhältnis und das längere gemeinsame Lernen haben Länder wie Finnland beim PISA-Test so gut abschneiden lassen.

Diese Erkenntnis hat sich in der Thüringer CDU noch nicht herumgesprochen. Denn auch der bildungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Volker Emde, will bei sinkenden Schülerzahlen die Ausgaben nicht so hoch halten.

Es gibt noch andere Zahlen, die beunrhuhigen. Der Lehrerverband hat die personellen Engpässe an den Schulen kritisiert. Den Lehrern wurden zusätzliche Aufgaben aufgedrückt ohne sie an anderer Stelle zu entlasten. Dies kann zur Folge haben, dass viele Lehrer einfach ?ausbrennen?, was sich dann auf deren Motivation im Schulalltag auswirkt.

Diese Beispile zeigen die Wichtigkeit der Investitionen in die Bildung, wenn Thüringen im internationalen Vergleich nicht weiter zurückfallen will.

Die Verschuldung, an der die CDU ja seit der Wende maßgeblich beteiligt war, einzudämmen auf Kosten der eigenen Zukunft, würde das Land langristig sehr teuer erkaufen.

 
 

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