Schulausflug nach San Marcos

Veröffentlicht am 04.07.2007 in Allgemein

Elf Jenaplanschüler werden in der Partnerstadt zwei Hilfsprojekte ankurbeln
Jena. (tlz/ide) Jena – San Marcos: Das ist wahrlich keine Karteileiche im deutschen Städtepartnerschaftswesen! Gestern statteten elf Mädchen
und Jungen der Jenaplanschule dem Oberbürgermeister
einen Besuch ab, um ihn vor ihrer Abreise in die nikaraguanische Partnerstadt über Details der Mission zu informieren. Die 15- bis 17-Jährigen fliegen am 11. Juli via Costa Rica nach Nikaragua und halten
sich bis zum 27. Juli in der Partnerstadt auf. Dort
wollen sie zwei Projekte vorantreiben: den Aufbau einer
Flötengruppe und die Gestaltung eines großen Wandbildes.
Aus dem so genannten ASA-Programm wurden
für die Deckung der Reisekosten je Schüler 1000 Euro
Fördergelder eingeworben; weitere 400 Euro je Schüler
wurden selbst aufgebracht. Da der Förderzuschuss insgesamt nur für zehn Jugendliche
zu bekommen war, gelang auch noch die Selbstfinanzierung
des 11. Mitreisenden. Neugierig dürften die Jenaplanschüler zudem aus rein zwischenmenschlichen
Gründen sein: Seit 2002 pflegen sie Briefpartnerschaften
mit Alterskameraden in San Marcos – die sie nun persönlich kennenlernen werden.
Dass die Städtepartnerschaft keine Einbahnstraße
ist, beweisen zum Beispiel die gerade in Jena weilenden
Carmen Delia und Marcos Tulio aus San Marcos. Carmen
hat sich zum Beispiel über Sozialarbeit in Lobeda
erkundigt, derweil Marcos den Umgang mit Müll in der
Region studierte. Er will in San Marcos beim Aufbau einer Müllverbrennungsanlage
helfen. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter (SPD), der selbst nach seinem Amtsantritt bereits San Marcos besucht hat, konnte den Schülern von dem Spendenprojekt
berichten, das im Aufbau einer Radiostation in der Partnerstadt münden soll.

 
 

Homepage Albrecht Schröter

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