Mit einem überragenden Ergebnis (bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung) wurde die Landtagsabgeordnete Sabine Doht für den Landtagswahlkreis 07 als Direktkandidatin wieder nominiert. Der Wahlkreis umfasst die Regionen von Treffurt, Creuzburg, Mihla, Hörselberg-Hainich, Wutha-Farnroda, Ruhla, Bad Liebenstein, Moorgrund, Barchfeld bis Immelborn.
Zu Beginn der Veranstaltung versuchte der SPD-Kreisvorsitzende Ralf Pollmeier die Wahlkreiskonferenz mit einem Geschäftsordnungstrick zu verhindern.
Die anwesenden SPD-Mitglieder äußerten ihren Unmut über die Vorgehensweise ihres Vorsitzenden. Aus den ganzem Wahlkreis waren die Mitglieder angereist, um heute ihren Kandidaten für den Landtag 2009 zu wählen. Da den Mitgliedern es nicht verständlich erklärt werden konnte, warum sie unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren sollten, bestanden sie auf die Fortführung der Wahlkreiskonferenz. Die Tagesordnung wurde unter dem Versammlungsleiter Matthias Kehr ordnungsgemäß abgearbeitet.
Sabine Doht, als einzige Kandidatin für den Landtagswahlkreis 07, berichtete über ihre bisherige Arbeit im Thüringer Landtag. Kämpferisch zeigte sie sich bei ihren Zielen für 2009. „Ich bin noch lange nicht ausgebrannt und habe noch viele Pläne und Vorhaben, die ich umsetzen will“, stellte sie klar. Dazu gehören u.a. der Kampf gegen die Werraversalzung, der Neuaufschluss eines Steinbruchs bei Ebenau, die Familienoffensive der Landesregierung, aber auch die Verkehrsbelastung in Mihla, die Einführung von Mindestlöhnen und die Gebietsreform.