Thomas Liehr
Letzten Freitag trafen sich die Ronneburger Mitglieder und Sympathisanten der SPD im Schützenhaus. Dort diskutierten die ca. 20 Anwesenden ihre Verbesserungsvorschläge und politischen Ziele für eine gesicherte und gute Zukunft ihrer Heimatstadt.
Der Ronneburger SPD-Chef, Thomas Liehr (24) , fasst die Vorhaben seiner Partei zusammen:
"Unser Programm hat drei Säulen:
Wir wollen eine familien- und kinderfreundliche Stadt! Die Kindergärten sollen räumlich erweitert und personell aufgestockt werden. Wir wollen mit Unterstützung des Freistaats gratis Essen in den Kindergärten und dem Schulhort. Der Jugendclub soll Mittel erhalten, um das Obergeschoss im Schoss ausbauen zu können.
Die Kinderspielplätze sollen wieder als solche nutzbar werden. Momentan sind sie mehr Treffpunkt für Betrunkene und Auslaufplatz für Hunde.
Wir wollen eine attraktive Stadt! Also ein aktives Vereinsleben, genügend Freizeitmöglichkeiten und ein reiches Sport- und Kulturangebot. Hier wollen wir als Sozialdemokraten mehr städtische Förderung. Die Fehlentscheidungen der aktuellen CDU-Mehrheit im Stadtrat müssen wir beheben. Beispielsweise fühlen sich viele Bürgerinnen und Bürger auf der Straße unsicher, wenn das Licht um Mitternacht abgeschaltet wird. Zumindest an den Wochenenden werden wir es wieder einschalten. Hier spart die Stadt eindeutig an der falschen Stelle. Ebenfalls in diese Spalte fällt die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Entscheidungen. Die Instrumente der Direkten Demokratie sollen mehr in Anspruch genommen werden.
Wir wollen eine sichere und gerechte Stadt! Ronneburg hat momentan Probleme mit diversen Kleinkriminellen und Nazigruppierungen. Hier muss gehandelt werden. Mehr Polizeipräsenz und eine Verbesserung der Jugendsozialarbeit sind hier ein erster guter Schritt. Ein weiteres Problem ist die derzeitige Vergabepraxis der Stadt, die wenig transparent ist und somit Absprachen sowie Vetternwirtschaft begünstigt. Weiter sehen wir die gerechte Erhebung von Straßenausbaubeiträgen als wichtiges Ziel. Größere Baumaßnahmen müssen mit den Menschen, die am Ende dafür zahlen sollen, bereits im Vorfeld abgesprochen werden."
Im Anschluss nominierten die Genossen ihre Kandidaten, die im Stadtrat für die Ziele kämpfen sollen. Auf die Mischung aller Bevölkerungsgruppen, ist SPD-Chef Liehr besonders stolz: "Wir haben mit unserer Liste eine hervorragende Mischung aus erfahrenen Stadträten und Neueinsteigern; aus aktiven Parteimitgliedern und parteilosen Kandidaten, aus Männern und Frauen sowie aus Jugendlichen, jungen Erwachsenen, und Senioren."
Für die SPD möchten in den Stadtrat:
1. Bernd Gerold
2. Thomas Liehr
3. Peter Reichmann
4. Heike Taubert
5. Martin Lechner
6. Hans-Joachim Vogel
7. Tobais Maier
8. Sascha Krüger
9. Sebastian Eisenstein
10. Katja Böttner
11. Anett Koch
12. Stefanie Liehr