
Im Frühjahr dieses Jahres hat die SPD im Stadtrat eine Beschlussvorlage zur weiteren Stützung der Fahrpreise für JenaPass-Inhaber eingebracht. Sie wurde nach längerer Diskussion angenommen und sieht zusätzliche 10 Euro Ermäßigung pro Monat vor.

Im Frühjahr dieses Jahres hat die SPD im Stadtrat eine Beschlussvorlage zur weiteren Stützung der Fahrpreise für JenaPass-Inhaber eingebracht. Sie wurde nach längerer Diskussion angenommen und sieht zusätzliche 10 Euro Ermäßigung pro Monat vor.
Für diese Fahrpreisstützung sind bei durchschnittlich 5.500 Anspruchsberechtigten im Monat ca. 660.000 Euro pro Jahr erforderlich.
In der März/April-Ausgabe der Zeitung des Stadtverbandes DIE LINKE Jena, war ein Beitrag von Clemens Beck "Für einen bezahlbaren Nahverkehr“ betitelt. Darin war zu lesen (Zitat):
„Unsere Forderungen sind unter anderem der Austritt aus dem Verbundtarif Mittelthüringen (VMT), eine deutliche Absenkung der Fahrpreise, Einführung eines Kurzstreckentarifs für max. 3 Stationen, gesteigerte Fahrtenfrequenzen von Bussen und Straßenbahnen, vor allem in den Nachtstunden und Ausweitung der Ermäßigung von Fahrkarten auf alle SchülerInnen und Auszubildende (auch wenn sie das 14. Lebensjahr überschritten haben). Unsere Forderungen haben wir durchgerechnet, summa summarum würden sie den Stadthaushalt nur mit ca. 30.000 € pro Jahr zusätzlich belasten.“
Das sind durchaus wünschenswerte Forderungen. Um diese zu unterstützen, habe ich Herrn Beck gebeten, mir doch die Kalkulation zur Verfügung zu stellen. Eine Antwort steht bisher noch aus. Aber vielleicht haben die oben zitierten Forderungen mit der Realität genauso viel zu tun wie der Wunsch von Frau Flämmich-Winkler (Ortsbürgermeisterkandidatin der Linken für Lobeda) nach einem kostenlosen Nahverkehr. Also: Realität oder Wolkenkuckucksheim?
Dietmar Stadermann
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